Fuerteventura - die Wüsteninsel der Kanaren

Zusammen mit der Nachbarinsel Lanzarote bildet Fuerteventura die Vorhut vor Afrika. Sie ist schon 20,6 Millionen Jahre alt und der Vulkan der sie einst entstehen ließ, ist schon lange erloschen. Der Zahn der Zeit, Wind und Wetter haben an ihr genagt und sie zu der Wüsteninsel gemacht, die sie heute ist. Flach und heiß liegt sie im blauen Atlantik und nur der 807 Meter hohe Pico de la Zarza erhebt sich über dem Meeresspiegel.

Fuerteventura ist das Paradies der Strand-Sand-und-Sonne-Urlauber. Kilometerweite, weiße Sandstrände, die zu ausgedehnten Spaziergängen und zum ungestörten Sonnenbad einladen – das hat sonst keine der Kanaren zu bieten. Im Nordosten bei Corralejo sind die Wanderdünen Parque Natural de Corralejo ein besonderes Naturphänomen. Was wie Sand aussieht sind vor allem zerriebene Gehäuse von Muscheln und Meeresschnecken.

Beschaulich, ruhig und idyllisch vergehen die Tage auf Fuerteventura. Selbst in der Hauptstadt Puerto del Rosario ist Aufregung ein Fremdwort. Ursprünglich ist es in Orten wie Betancuria und Antigua. Wer einen Urlaub voller Partystimmung sucht ist auf dieser Insel fehl am Platz. Wer aber schöne Hotelanlagen mit einem guten Unterhaltungsangebot zu schätzen weiß, wird seine Urlaubstage genießen. Und natürlich muss man auf jeden Fall den Ziegenkäse probieren, für den Fuerteventura besonders bekannt ist.