Angestellte des Justiz-Palasts von Lanzarote leiden unter dem Sick-Building-Syndrom

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Seit Monaten fragen wir uns auf Lanzarote, was mit dem Justiz-Palast in Arrecife los ist. Mehrere Angestellte sind dort krank geschrieben und am 2. März wurde das Gebäude sogar evakuiert, weil 30 Angestellte an diesem Tag schwere Symptome aufwiesen und einige sogar ins Krankenhaus mussten. Sie litten unter anderem unter Trockenheit in Nase und Mund, tränenden Augen, Kopfschmerzen, Atemnot.
Einem Bericht der Justizbehörde der Kanarischen Inseln zu Folge leiden die Angestellten unter dem "Sick-Building-Syndrom" (krankes oder krankmachendes Gebäude Syndrom). Das ist eine Krankheit, die offiziell von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt ist, aber keinem klar definiertem Krankheitsbild folgt. Allgemein werden aber damit Gesundheitsprobleme von Angestellten in Büros mit schlecht gewarteten bzw. defekten Klimaanlagen bezeichnet, die durch den fehlenden Abtransport gesundheitsschädlicher Ausdünstungen von Baumaterialien hervorgerufen wurden.
Und auch im Justiz-Palast von Lanzarote wurde diverse Mängel an der Klimaanlage gefunden. Laut Gesundheitsbehörde gibt es aber weder Rauchbildung noch Pilze oder sonstige Krankheitserreger in dem Gebäude. Die Beschwerden der Angestellten werden allein auf die schlechte Belüftung zurück geführt.

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