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Auf neun von zehn Geldscheinen auf Gran Canaria finden sich Reste von Kokain

Die Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) hat in einer Studie festgestellt, dass sich auf neun von zehn Scheinen, die auf der Insel Gran Canaria im Umlauf sind, Reste von Kokain befinden. Die Studie wurden mit Scheinen gemacht, die wahllos aus verschiedenen Geldautomaten aus der Hauptstadt Las Palmas und Maspalomas gezogen wurden. Die Studie wurde schon 2010 erstellt und im letzten Jahr im „Journal of Forensic Science“ veröffentlicht. 21 verschiedene Drogen konnten die Wissenschaftler auf den 5-, 10-, 20- und 50-Euro-Scheinen nachweisen. Neben Kokain tauchten besonders häufig Amphetamine oder Opiate auf. Pro Schein konnten bis zu drei verschiedene Arten nachgewiesen werden. Die Studie ist die erste, die mit Euro-Scheinen aus Spanien durchgeführt wurde. Zuvor hatte nur Irland seine Scheine getestet. Die Experten gehen davon aus, dass die Studie in der Zukunft wiederholt wird, um gewissen Tendenzen beim Drogenkonsum fest zu stellen oder aber, um neue Substanzen zu entdecken.

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