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Geteilte Meinungen zur „Romería de Los Dolores 2012“

Am vergangenen Sonntag dem 16. September wurde die „offizielle“ Wall- oder Pilgerfahrt (auf spanisch: romería) zu Ehren der Jungfrau de Los Dolores abgehalten. Diese ist die Schutzpatronin Lanzarotes und es ihre Kapelle steht in Mancha Blanca. Zu diesem Ort pilgern die Gläubigen der Insel jedes Jahr im September. Und das ist ein großes Volksfest. Der Gedenktag für die „Virgen“ ist am 15. September. Und normalerweise findet die große „Romería“ am Samstag danach statt. In diesem Jahr fiel der 15. aber genau auf einen Samstag – und die „Romería“ wurde auf den Sonntag verschoben. Nun ist es aber so, dass die Pilgerer nach dem Marsch aber immer den „Pilgererball“ ( Baile del romero) feiern. Und da bietet sich natürlich ein Samstag an. Traditionell wird auch immer viel getrunken. In diesem Jahr gingen trotzdem viele am Samstag nach Mancha Blanca – zumindest die, die feiern wollten. Nur ein Bruchteil der Pilgerer folgte dem Aufruf am Sonntag zur „Ermita de Los Dolores“ zu ziehen. Auf jeden Fall gab es viel Aufregung um die Wahl des Datums, da die „Romería“ das populärste Fest der Insel ist. Viele sahen sich um ihr Fest betrogen. Andere fanden, dass die Qualität viel besser gewesen ist, da einfach die Gläubigen am Sonntag gekommen sind und diejenigen, die sich nur betrinken wollten, dies schon am Vortag getan hatten. Mal sehen wie das im kommenden Jahr gehandhabt wird. Da fällt der 15. September auf einen Sonntag und theoretisch findet dann die Romería erst am 21. September statt.

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