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Greenpeace zeigt Ölbohrungen vor Europäischer Kommission an

Lanzarote und Fuerteventura werden eingehend von der Umweltschutzorganisation Greenpeace unterstützt. Die Organisation reichte am Freitag eine Klage vor der Europäischen Kommission bezüglich der geplanten Ölbohrungen vor den Inseln ein. Dabei bezog sich Greenpeace auf fünf stichhaltige Punkte.
Die spanische Regierung (damals unter Ministerpräsident Aznar der Partido Popular) hatte schon einmal 2001 Genehmigungen zu Ölbohrungen von den Inseln erteilt. Diese waren aber 2004 vom obersten spanischen Gericht gestoppt worden. Gleich nachdem die Partido Popular die Wahlen im November letzten Jahres gewonnen hatte, wurden sofort neue Genehmigungen erteilt. Die Inseln Lanzarote und Fuerteventura sind am meisten betroffen. Hier sollen die Plattformen zwischen 10 und 60 km vor der Küste stehen. Die Bevölkerung und die Inselregierung sind dagegen, aber die spanische Regierung interessiert das nicht. Jetzt gibt es aber Unterstützung von Umweltschutzorganisationen und die Europäische Gemeinschaft ist gefragt.

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