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Grippeimpfung auf den Kanaren ausgesetzt

Kaum hat sie begonnen – ist sie auch schon wieder zu Ende. Erst in dieser Woche war mit der jährlichen Kampagne zur Grippeimpfung auf den Kanaren begonnen worden – jetzt wurde sie wieder ausgesetzt. In den Dosen der Firma Novartis waren Schwebteilchen gefunden worden. Nach der Schweiz und Italien hat dann auch Spanien beschlossen, die Impfdosen dieser Firma nicht zu verwenden. Dies sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, sagte die Direktorin der kanarischen Gesundheitsbehörde, Juana Maria Reyes. Bisher habe es keine negativen Reaktionen auf die Impfdosen gegeben. Sie entsprächen lediglich nicht den strengen Kontrollvorschriften, da sie verunreinigt seien. Diejenigen, die sich schon haben impfen lassen, brauchen sich also nicht zu beunruhigen. Auf den Kanaren sind etwa 250.000 Impfdosen unbrauchbar. Auf Grund der hohen Nachfrage aller europäischen Länder wird auf den Kanaren für diesen Winter nicht genügend Impfstoff vorhanden sein. Daher wurde beschlossen, die Kampagne für die Impfungen aus zu setzen. Jegliche Werbung dafür wurde eingestellt. Jetzt ist ein Plan B gefragt. Wahrscheinlich wird man sich darauf beschränken, den Stoff einigen Risikogruppen wie z. B. Menschen über 65 und Pflegepersonal zur Verfügung zu stellen. Insgesamt sind in Spanien acht Autonome Regionen betroffen, darunter die Kanaren und auch die Städte Ceuta und Melilla.

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