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Inselpräsident von Lanzarote warnt in Washington vor den Gefahren der Ölbohrungen

Der Inselpräsident von Lanzarote, Pedro San Ginés, hat am Mittwoch in Washington vor einem Ausschuss des GSTC (Global Sustainable Tourism Council) einem Unterorganismus der der Vereinten Nationen gesprochen. Der Inselpräsident ist in die USA gereist, weil Lanzarote für ein Pilotprojekt für nachhaltigen Tourismus der Vereinten Nationen ausgewählt worden war. Lanzarote hat die 'Ehre, mit nur fünf anderen Gebieten dieser Erde, an dem Projekt teilzunehmen (andere Teilnehmer: Okawanga Delta in Botswana, Norwegische Fjorde, Huangshan in China, die Karibischen Inseln St. Kitts und Nevis und Teton County in Wyoming USA). Pedro San Ginés wies in seiner Rede vor dem Ausschuss aber darauf hin, dass die Auswahl Lanzarotes „unnütz“ sein könnte, da Lanzarote und die anderen kanarischen Inseln von einer Umweltkatastrophe bedroht werden, die es eventuell für immer unmöglich machen könnte, als Beispiel für den nachhaltigen Tourismus zu dienen. San Ginés erklärte , wie es sich mit den Genehmigungen zu den Ölbohrungen der spanischen Regierung verhält und welche Gefahren für Lanzarote und Fuerteventura bestehen. Die Inselregierung von Lanzarote hat sich ja genau wie die Inselregierung von Fuerteventura strikt gegen Ölbohrungen vor den Inseln ausgesprochen. Man geht davon aus, dass diese Ölbohrungen nicht den versprochenen Nutzen und Wohlstand für die Inseln bringen, sondern den Tourismus und alles was damit zusammenhängt zerstöre. Dies hätte katastrophale Folgen, da der Tourismus nach dem Zusammenbruch anderer Branchen als derzeit einzige Einnahmequelle gilt.

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