Inselregierung sagt „NO“ zu 50-Meter-Strommasten

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Die Inselregierung von Lanzarote und die Gemeinde Yaiza sind gegen gegen ein Projekt der Firma „Red Eléctrica“, das die Orte Mácher und Playa Quemada auf Lanzarote mit einer neuen Stromlinie verbinden will. Dazu sollen neue Starkstrom-Masten mit bis zu 50 Meter Höhe aufgestellt werden. Aber nicht nur das. Für die Türme, müssten diverse Enteignungen durchgesetzt werden. Die Inselregierung will dagegen eine unterirdische Führung der Stromlinie. Laut der Gemeinde Yaiza ist die Installation der sog. „torretas“durch den Insel-Raumordnungsplan verboten. Auch die Tatsache, dass Lanzarote Biosphärenreservat sei, und somit eine starke Umweltverpflichtung habe, lasse die Aufstellung der Masten nicht zu, so das Ayuntamiento. Außerdem habe die Firma „Red Eléctrica“ auch in der Gemeinde Tías Kabel unterirdisch verlegt. Das sei also „machbar“. Ein Gemeinderatsmitglied von Yaiza hat bereits die Sorgen der Gemeinde an den zuständigen spanischen Energie-Minister José Manuel Soria weitergeleitet. Leider befindet sich die Insel mit diesem derzeit im Streit, weil er unbedingt die Ölbohrungen vor den Kanarischen Inseln durchsetzten will.

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