Neuer Korruptionsskandal auf Lanzarote heißt „Operación Montecarlo“

Kanarische Inseln » von

Die neuesten gerichtlichen Ermittlungen auf Lanzarote aus den vergangenen Wochen haben jetzt einen Namen: Sie wurden von Abteilung für Steuer- und Finanzdelikte (Udef) der Nationalpolizei „Operación Montecarlo“ getauft. Wenn also von dieser Operation die Rede ist, dann bezieht es sich auf die Korruptionsvorwürfe gegen den Rechnungsprüfer Carlos Saénz, der für die Gemeinden Teguise und San Bartolomé, sowie die Stadt Arrecife auf Lanzarote und für La Oliva auf Fuerteventura tätig war, und den Unternehmer José Vicente Montesinos, der für diverse Gemeinden die Steuern kassiert hat. Beide sitzen in Untersuchungshaft. Ihnen wird Veruntreuung öffentlicher Gelder, Geldwäsche, Fälschung öffentlicher Dokumente, Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Bei der Operation gibt es aber noch zwei weitere Personen, die darin verwickelt sein sollen. Es handelt sich um zwei ehemalige Stadträte von Arrecife. Auch ihnen werden die genannte Delikte zur Last gelegt. Die Ermittlungen werden sowohl auf Lanzarote als auch auf Fuerteventura fortgeführt.

Zurück