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Oberstes spanisches Gericht weist Einspruch gegen Ölbohrungen ab

Das oberste spanische Gericht „Tribunal Supremo“ hat den Einspruch der Inselregierung von Lanzarote gegen die Genehmigung zu Ölbohrungen zurück gewiesen. Die Inselregierung von Lanzarote hatte die Vollstreckung eines Urteils von 2004 gefordert, dass eine Annullierung der im Jahre 2001 von der spanischen Regierung an die Firma Repsol erteilten Genehmigungen vorgesehen hatte. Damals hatte das Tribunal Supremo entschieden, dass eine wichtige Umweltverträglichkeitsstudie fehlte. Das Urteil wurde aber niemals vollstreckt. Dieses wurde am 27. März 2012 von der Inselregierung von Lanzarote eingefordert. Das Gericht entschied aber diesmal gegen die Inselregierung. Diese will sich aber nicht geschlagen geben und bereitet weitere rechtliche Schritte vor. Der Präsident von Lanzarote; Pedro San Ginés, sagte in einem Radio-Interview: „Wir haben eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg“.

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