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Ölbohrungen: TUI meldet sich zu Wort

Der größte deutsche Reiseveranstalter, TUI, hat sich nun auch zu den möglichen Ölbohrungen gemeldet und einen Brief an die Inselregierung von Fuerteventura geschrieben. Die TUI zeigt sich besorgt über die mögliche Errichtung einer Ölplattform nur weniger Kilometer vor der Küste Fuerteventuras. Verantwortliche der TUI waren von der Tourismusabteilung Fuerteventuras während der Tourismusmesse ITB in Berlin kontaktiert worden. Dies mündete dann in dem Brief des TUI Umweltmanagers, Dr. Harald Zeiss an das „Patronato de Turismo“. Dr. Zeiss zeichnete vor allem das „erhöhte“ Umweltrisiko auf. Fuerteventura würde im internationalen Markt nicht vorankommen, es sei denn, dass alle Einnahmen aus dem Öl wieder in den Tourismus fließen würden. Im Falle eines Unfalls wären die Kanaren für alle Zeiten gebrandmarkt. Man würde die Inseln immer mit dem Öl in Zusammenhang bringen wie z. B. New Orleans mit dem Hurrikan Katrina und den Golf von Mexiko mit dem Unfall auf der Plattform Deepwater Horizon.

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