Fischvergiftung auf Lanzarote

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Auf Lanzarote sind mindestens zehn Personen an Ciguatera erkrankt. Das ist eine Fischvergiftung durch Ciguatoxin. Dieses wird von bestimmten Geißeltierchen produziert, die auf Algen leben. Werden nun die Algen von kleineren Fischen gefressen, die wiederum Raubfischen zum Opfer fallen, reichert sich das Toxin in diesen an. Deshalb ist der Verzehr von Raubfischen ab einer gewissen Gewichtsklasse verboten. Für die Fische ist das Toxin ungefährlich. Es verändert weder den Geschmack der Fische noch wird es bei der Zubereitung, d. h. beim Erhitzen zerstört. Die Betroffenen haben Magenkrämpfe, Durchfall und Erbrechen, Kopf- und Zahnschmerzen. Auf Lanzarote haben die Betroffenen alle von einem Zackenbarsch gegessen, der bei einem Fischhändler in San Bartolomé verkauft wurde.

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