RWE zieht sich aus Ölprojekt vor den Kanaren zurück

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Lanzarote - Die kanarische Regierung hat mitgeteilt, dass sich der deutsche RWE-Konzern von dem Projekt der Ölförderung auf den Kanaren zurück gezogen hat. RWE war mit 20% an dem Projekt beteiligt. Zwar wollte RWE schon seit Ende letzten Jahres seine Aktien verkaufen, aber jetzt bekräftigte der Konzern noch einmal, dass er sich definitiv nicht an dem Projekt beteiligen wird und zwar – ohne Angaben von Gründen. Die kanarische Regierung zieht daraus den Schluss, dass der Konzern eine schlechte Publictiy fürchtet und hofft nun, dass das auch die anderen von dem Vorhaben abschreckt. Bisher sind noch die spanische Repsol-Gruppe und der australische Konzern Woodside Petroleum an dem Projekt beteiligt. Diese müssen nun fürchten, dass ein Fünftel ihrer Aktien an ihnen nicht bekannte Firmen verkauft werden.

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

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