Elf tote Migranten entdeckt

Kanarische Inseln » von

Ein Aufklärungsflugzeug der Seenotrettung hat am Mittwoch rund 150 Kilometer südwestlich von Gran Canaria ein Flüchtlingsboot entdeckt. Alle elf Insassen waren tot. Das Boot wurde vom Schiff „Río Tajo“ der Guardia Civil in den Hafen von Arinaga geschleppt. Weil die Gefahr vor Marokko entdeckt zu werden sehr groß ist, stechen immer mehr Flüchtlingsboote vom Senegal oder Mauritanien aus in See. Die Route ist allerdings länger und gefährlicher. Allein im August haben bislang 312 Flüchtlinge die kanarischen Inseln erreicht, 117 Menschen sind gestorben oder gelten als vermisst. Das ist eine echte menschliche Tragödie.

SV-AR

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