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Flüchtling ertrunken

Manchmal schreibt das Leben selbst die skurrilsten Geschichten. So auch der tragische Ertrinkungstod eines jungen Flüchtlings, der erst vor drei Wochen auf den Kanaren angekommen ist. Er war an Bord eines Bootes, das mit 60 Personen besetzt war und Mitte Juli von der Seenotrettung entdeckt wurde. Sie haben die Menschen an Bord genommen und nach Fuerteventura gebracht. Insgesamt 51 der Insassen trugen den Corona-Virus und alle mussten deshalb in Puerto del Rosario zwei Wochen in Quarantäne. Der junge Mann konnte sich seit einer Woche frei bewegen und lebte in der Herberge Misión Cristiana Moderna. Am Samstag ist er mit anderen an der Küste Grandes Playas de Corralejo schwimmen gegangen. Aber es kamen nicht alle nach dem Bad ans Ufer zurück. Eine Suchaktion per Wassermotorrad und Hubschrauber begann. Ein Jetski-Fahrer entdeckte den leblosen Körper des Vermissten und brachte ihn ans Ufer. Dort konnte nur Tod durch Ertrinken festgestellt werden. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos.

SV-PG

 

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