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Humanitäres Drama

Kanaren Präsident Ángel Víctor Torres fordert von der spanischen Regierung eine gemeinsame Problemlösung in Puncto Migration. Seit die Meerenge von Gibraltar intensiv überwacht wird, haben sich die Flüchtlingsströme auf die Kanaren verlagert. Ein Anstieg um über 600 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erschwerend kommt die COVID-19-Krise hinzu. „Wir müssen gemeinsam landesweit Unterbringungsmöglichkeiten suchen“. Die Menschen schlafen zum Teil in leeren Industriehallen, in denen es keine Duschen gibt und die Einhaltung des Sicherheitsabstandes unmöglich ist, kritisierte er. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben 2.475 Migranten den Archipel erreicht, darunter auch immer mehr Frauen, Schwangere und Kinder, was die Versorgung zusätzlich kompliziert.

SV-AR

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