Schleuser bleibt inhaftiert

Lanzarote / Arrecife » von

Der mutmaßliche Bootsführer des Flüchtlingsbootes, das am 30. Juni mit 19 Personen an Bord ankam, bleibt weiterhin in Haft. Der 20-Jährige wurde von der Polizei als mutmaßlicher Schleuser identifiziert. Pro Kopf soll der Marokkaner 1.500 Euro kassiert haben. Dafür bringt er die Flüchtlinge in einer Wohnung in der marokkanischen Stadt Safi unter, bis die Wetterbedingungen für die Überfahrt stimmen oder das Boot vollbesetzt ist. Mit einem GPS-System bringt er die Migranten bis an die kanarische Küste, dann wirft er den Sender ins Meer. Der Verdächtige ist der Polizei als Schleuser bekannt und wird voraussichtlich wegen Menschenhandels angeklagt.

 SV-AR

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