Anwältin holte versteckte Pässe

Lanzarote Nord / Arrieta » von

Um nicht identifizierbar zu sein und damit eine Abschiebung innerhalb von 72 Stunden zu vermeiden, haben drei Marokkaner im Niemandsland bei Arrieta ihre wasserdicht verpackten Pässe vergraben. „Wir konnten nicht riskieren, mit leeren Händen nach Hause geschickt zu werden“, erklärten sie. Sie haben nicht damit gerechnet nach Teneriffa gebracht zu werden. Nach 72 Stunden ist der Pass aber „Gold“ wert, denn damit darf man die Inseln verlassen. Deshalb hat sich ihre Anwältin erboten, nach Lanzarote zu fahren und die Pässe an der angegebenen Stelle auszubuddeln. Sie waren etwas ramponiert, aber sie waren noch da.

SV-AR

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