Früherkennung für Kinder gefordert

Kanarische Inseln » von

Tausende Familien gingen am Mittwoch zum Internationalen Tag der Früherkennung auf die Straße und forderten, dass auf den Kanarischen Inseln mehr Zentren für die frühe Behandlung von entwicklungsgestörten Kindern geöffnet werden. Circa 9.000 kanarische Kinder sind betroffen. Viele Eltern weichen auf eigene Kosten auf Privatärzte aus, weil es nur auf den beiden Hauptinseln je ein spezielles Kinderzentrum für frühkindliche Erkrankungen und Entwicklungsstörungen für Kinder von Null bis sechs Jahren gibt. Eigentlich sind elf solcher Zentren vorgesehen, je drei auf Gran Canaria und Teneriffa und je eines auf den kleineren Inseln. Weil das nicht so ist, gingen zahlreiche Eltern in Santa Cruz de Tenerife, Santa Cruz de la Palma und in Arrecife auf Lanzarote auf die Straße.

SV-AR

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