Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung von Frauen

Kanarische Inseln » von

Es gibt viele Gründe für Migranten, ihr Land zu verlassen und nach Europa zu fliehen. Für Hawa, die 2004 mit ihrer Tochter nach Fuerteventura kam, war es die Flucht vor einer grausamen Verstümmelung der Genitalien. In rund 30 afrikanischen und arabischen Ländern wird das noch praktiziert. Auch Hawa wurde als Kind in einem mauretanischen Dorf beschnitten und konnte dieses Trauma nie vergessen. Als ihre eigene Tochter in dieses Alter kam, floh die Mutter samt Kind über das Meer, um diesem Ritual zu entgehen.  Rund vier Millionen Mädchen sind weltweit jedes Jahr davon bedroht. Am 6. Februar wird deshalb der Internationale Tag der Null-Toleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung begangen. Auf Fuerteventura klärt Hawa zu diesem Thema auf.

SV-AR

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