Pflegebedürftige Patienten, die eigentlich nach Hause könnten, aber von ihren Angehörigen im Krankenhaus zurückgelassen werden, sind ein Problem. Sie belegen Betten, die für andere Patienten fehlen. Deshalb soll nun die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden, um zu überprüfen, wie die Familien wohnen und in welchen familiären Verhältnissen sie leben, um herauszufinden, ob die Senioren einfach aus Bequemlichkeit im Krankenhaus gelassen wurden. Dass soll künftig strafbar sein. Darüber hinaus wird überprüft, ob der Patient einen Vormund und einen Platz in einem Wohnheim braucht. Bei manchen Patienten handelt es sich nur um eine vorübergehende Bedürftigkeit und dann könnten sie wieder selbstständig leben. Zunächst wird das Projekt an den beiden Universitätskrankenhäusern in Santa Cruz und La Laguna auf Teneriffa sowie an den beiden Universitätskrankenhäusern von Gran Canaria, Insular und Doctor Negrín in Las Palmas, getestet.
SV-AR