Tagesaktuelle Meldungen vom Insel Magazin

Ab dem 2. März gelten neue Warnstufen *** Lanzarote wird auf Stufe Drei zurückgestuft *** Teneriffa und Gran Canaria bleiben auf Stufe Zwei *** Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro bleiben auf Stufe Eins *** Und noch eine Besonderheit: Für die Inseln der Stufe Eins verkürzt sich die Sperrstunde *** sie gilt dort jetzt ab 0 bis 6 Uhr ***

Bleiben Sie gesund!

Kanarische Inseln »

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Asylpolitik am Pranger

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, hat am Montag vor der Kommission für Freiheit, Gerechtigkeit und innere Angelegenheiten (LIEBE) im Europaparlament den neuen Pakt für Asyl und Migration scharf kritisiert. Er hat dargelegt, dass im letzten Jahr 23.023 Menschen in einfachen  Booten auf dem Archipel angekommen sind und in diesem Jahr bereits mehr als 2.000. Davon befinden sich noch 10.000 auf den Inseln. Víctor stellte klar, dass es einen Plan zur Aufnahme von Asylsuchenden in allen 27 Mitgliedsstaaten geben muss und es nicht der Freiwilligkeit der einzelnen Länder überlassen werden darf. Wenn sie bei uns ankommen, betreten sie nicht nur unseren, sondern europäischen Boden! Auch für die 2.600 minderjährigen Flüchtlinge fordert er Lösungen.

SV-AR

 

Kanarische Inseln »

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Die aktuellen Zahlen seit 15. März 2020

 

 

Inseln

Infizierte

Tote

Gesunde   und 7 Tage Insidenz

Canarias

40.840

592

34.762 /  56

Teneriffa

17.078

340

14.497/   48

Gran Canaria

16.742

195

13.779/  56

Lanzarote

4431

39

4173/ 99

Fuerteventura

1683

8

1457/  45

La Palma

403

6

373/  24

La Gomera

213

0

208/ 18

El Hierro

290

4

275/ 45

 

Auf dem spanischen Festland gab es:

3.204.531 Infizierte und 69.609 Tote

Stand Dienstag 2. März 2021 9.00 Uhr

Kanarische Inseln »

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Hilfe aus neun Provinzen

Während die EU sich noch taub stellt, wurde den Kanarischen Inseln nun von den eigenen Kollegen Unterstützung angeboten. Die Regionalpräsidenten von Katalonien, Navarra, Kantabrien, Valencia, Castilla León, Extremadura, Galizien, Asturien und Aragón wollen rund 200 jugendliche Migranten bei sich aufnehmen.

SV-AR

Kanarische Inseln »

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Brüssel will den COVID-Pass

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat am Montag ein digitales Zertifikat angekündigt, welches das Reisen innerhalb der EU erleichtern soll. Damit soll reisen dürfen, wer geimpft ist, nachweislich COVID-19 überstanden hat oder einen negativen Test vorlegen kann. Auch der Inselpräsident von La Gomera, Casimiro Curbelo, findet, dass der Gesundheits-Pass unerlässlich ist, um sichere Reisekorridore für den Sommer zu erstellen.

SV-AR

Kanarische Inseln »

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Abschiebung von Migranten aus dem Sene-gal

Für den 10. März hat Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska die Abschiebung von Migranten aus dem Senegal geplant. Es wäre die erste Rückführung von senegalesischen Flüchtlingen seit 2018. Damals wurden 40 Menschen in einer Maschine von Gran Canaria nach Dakar zurückgeführt und insgesamt 110 aus Teneriffa, die in drei Flugzeugen abgeschoben wurden. Im November wurden 43 Afrikaner nach Mauretanien zurückgeschickt. Dieses Land nimmt auch Flüchtlinge zurück, die nicht aus dem eigenen Land kommen. Seit Dezember gibt es Abschiebungen nach Marokko mit maximal 80 Personen pro Woche. Die Senegalesen sagen schon jetzt: Wir kommen wieder, denn im Senegal gibt es einfach nichts! Diese Menschen brauchen Perspektiven im eigenen Land.

SV-AR

Kanarische Inseln »

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Gleichberechtigung darf keine Rückschritte machen

Davon ist die Inselregierung von Gran Canaria überzeugt. Trotz der Pandemie bleibt der Kampf um mehr Gleichberechtigung ein wichtiges Anliegen. Deshalb werden 695.000 Euro in verschiedene Kampagnen und Organisationen investiert. Mehrere Kunstplakate von Elisa Verona zum Thema sollen in den 21 Gemeinden kursieren und am Ende in einer großen Ausstellung zu sehen sein.

SV-AR

Gran Canaria / Las Palmas »

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Dritter Marketingplan für Las Palmas

Gran Canarias Hauptstadt erarbeitet derzeit den dritten Marketingplan, mit dem der Tourismus nach COVID-19 wieder angekurbelt werden soll. Er gilt für den Zeitraum 2021 bis 2024 und basiert auf Wissen, Einigkeit und Kreativität. Elf Marktstudien sind dafür in Auftrag gegeben und sollen dann in Arbeitstreffen ausgewertet werden.

SV-AR

Kanarische Inseln »

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Iss mehr Obst und Gemüse!

Zwei Stück Obst und drei Portionen Gemüse täglich sollen das Leben verlängern. Das ergab eine Studie der Universität Harvard und eines Krankenhauses in Bristol. Auf den Kanarischen Inseln, wo es viel abwechslungsreiches Obst und Gemüse zu günstigen Preisen gibt, sollte das nicht schwerfallen.

SV-AR

Gran Canaria / Ingenio »

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Einbrecher inflagranti erwischt

Zwei mehrfach vorbestrafte Einbrecher wurden in Ingenio von Polizisten der Guardia Civil festgenommen. Sie hatten das Fenster der Wohnung von Bekannten aufgebrochen und zwei Fernsehgeräte, zwei teure Uhren und 800 Euro Bargeld mitgenommen. In der Wohnung überrascht, behauptete einer von ihnen, er hätte das offene Fenster gesehen und sei nur eingestiegen, um die Wohnung zu bewachen, bis die Besitzer zurückkommen. Das hat ihm natürlich niemand geglaubt. Wenig später wurden die beiden Verdächtigen festgenommen.

SV-AR

Teneriffa / Santa Cruz »

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Markisen für die Innenstadt

Der Architekt Alejandro Beautell wurde von der Stadt Santa Cruz mit dem Entwurf einer überdachten Innenstadt beauftragt. Die Bürger hatten in einer Umfrage mehrheitlich diesen Vorschlag befürwortet. Demnach soll die Hauptgeschäftsstraße Calle Castillo mit einer Art Markise überdacht werden, sodass die Menschen vor einer direkten Sonneneinstrahlung geschützt sind. Einkaufen unter freiem Himmel und trotzdem an einem schattigen Plätzchen! In Madrid, Sevilla und Málaga konnten durch eine solche Überdachung die Temperaturen um vier Grad gesenkt werden.

SV-AR

Teneriffa / Santa Cruz »

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Feuer in der Wohnung

In der Calle Tagore in Santa Cruz brach am Montagvormittag in einem Gebäude ein Feuer aus. Zwei Frauen und eine weitere Person mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden. Die Anwohner wurden alle evakuiert. Die Ermittlungen laufen noch.
SV-AR

Teneriffa / Santa Cruz »

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Es hagelte mal wieder Knöllchen

Am vergangenen Wochenende hat die Policia Nacional in der Provinz Tenerife 250 Strafzettel ausgestellt. Davon allein 63 wegen Nicht-Einhaltung der Ausgangssperre. Getroffen hat es 44 Personen in Santa Cruz, 40 in La Laguna, 126 in Adeje und Arona, 35 in Puerto de la Cruz und Los Realejos sowie fünf in der Provinz Las Palmas.

SV-AR

Teneriffa / La Laguna »

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Migranten-Demo in La Laguna

Am 6. März demonstrieren die Migranten aus dem Lager Las Raíces gemeinsam mit Hilfsorganisationen, Repräsentanten politischer Parteien und Privatperson gegen den Hunger und die Kälte im Lager sowie gegen eine Abschiebung. „Afrika ist wie ein Auto ohne Fahrer. Wir haben Bodenschätze aber sie gehören uns nicht. Man schickt uns zurück in einen Krieg, in eine Diktatur oder in den Hunger“, erklärte einer von ihnen. „Im Senegal leben die meisten vom Fischen, aber die Fischereirechte hat unsere Regierung an Europa verkauft. Wir wollen nur arbeiten. Deshalb riskieren wir unser Leben“, meint ein anderer.

SV-AR

Teneriffa / La Orotava »

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Brennendes Auto auf der Autobahn

Die Feuerwehr von La Orotava hat am Montagmorgen ein brennendes Auto auf der Autobahn gelöscht. Auf der Nordautobahn von Puerto de la Cruz in Richtung Santa Cruz geriet ein alter VW-Käfer in Brand. Das Feuer konzentrierte sich auf den hinteren Teil, in dem der Motor sitzt. Brandursache war ausgelaufenes Benzin. Glücklicherweise entstand nur Sachschaden.

SV-AR

Teneriffa / Santa-Úrsula »

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Waldraser bedrohen Umweltschützer

Umweltschützer der Stiftung Telesforo Bravo Juan Coello veröffentlichten auf ihrer Facebookseite ein Video, das am 22. Februar aufgenommen wurde. Es zeigt zwei rücksichtslose Moto-Cross-Fahrer auf zwei und vier Rädern, die sich auf der Waldpiste ein Rennen geleistet haben und dabei andere in ernste Gefahr brachten. Die Stiftung prangerte solche verbotenen Rennen an. Wenig später wurden sie telefonisch bedroht. Sogar Morddrohungen waren dabei.

Die Umweltschützer erstatten Anzeige.

SV-AR

Teneriffa / San Juan de la Rambla »

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Das alte Schwimmbad kommt weg

Seit 2010 ist das Schwimmbad an der Küste von San Juan de Rambla wegen Einsturzgefahr geschlossen. Jetzt soll es endlich abgerissen werden. Die Küstenbehörde hat dem Vorhaben zugestimmt. Für über 1,7 Millionen Euro sollen das Schwimmbad samt Gebäude abgerissen werden. Auf keinen Fall wird dort ein neues Schwimmbad gebaut. Vielmehr gibt es verschiedene Pläne zur Neugestaltung der Küstenlinie und des kleinen Strandes. Aber zuerst muss die Ruine weg.

SV-AR

Teneriffa / Güímar »

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Erinnern Sie sich noch an die Hundekämpfe?

Vor vier Jahren wurden in einem Chalet in Güímar grausame Hundekämpfe organisiert. Am 19. Februar 2017 setzte die Polizei dem Ganzen ein Ende. Insgesamt 23 Personen wurden festgenommen. Acht stammten aus Teneriffa. Die anderen waren von anderen Inseln oder vom Festland angereist. Der Prozess gegen die Angeklagten soll am Gericht in Torrejon de Ardoz in Madrid geführt werden, aber bis heute gibt es nicht ein Urteil in dem Fall. Die Nebenkläger fordern insgesamt 473 Jahre Haft für die 23 Angeklagten, die Staatsanwaltschaft nur 104 Jahre. Außerdem sollen Tierhaltungsverbote und Geldstrafen ausgesprochen werden. Doch geschehen ist bis jetzt – nichts.

SV-AR

Teneriffa / Candelaria »

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Pulpo-Wilderer gestellt

Die Guardia Civil von Candelaria hat zwei Männer wegen Fischwilderei angezeigt. Sie haben insgesamt zwölf illegal gefangene Fische, darunter zehn Tintenfische (Pulpos) beschlagnahmt. Darunter auch fünf, die weniger als ein Kilogramm wogen und deshalb überhaupt nicht gefangen werden dürfen. Außerdem haben die beiden die maximale Fangmenge von fünf Kilogramm pro Nase überschritten, in einem verbotenen Gebiet gefischt und noch dazu verbotene Utensilien benutzt. Das wird teuer.

SV-AR

Teneriffa / Granadilla de Abona »

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Servicenummer ist länger erreichbar

Die Gemeinde Granadilla de Abona hält die Servicenummer 010 nun bis 18.30 Uhr besetzt. Ab dem 1. März können Einwohner die Servicenummer von 7.45 bis 18.30 Uhr erreichen, wenn sie einen Termin vereinbaren wollen oder Informationen brauchen. Wer nicht im Ort wohnt, kann sich an die Festnetznummer 922 759 900 wenden.

SV-AR

Teneriffa / Adeje »

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Ganze Familien werden obdachlos

Nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Familien sind im Süden von Obdachlosigkeit bedroht. Etwa die Hälfte der aktuellen Obdachlosen sind Spanier vom Festland, die hier gearbeitet haben, arbeitslos wurden und schließlich auf der Straße landeten. „Wenn der Tourismus nicht bald wieder hochfährt, befürchten wir sogar immer mehr obdachlose Familien in unseren Straßen“, erklärt ein Sprecher der Cáritas.

SV-AR