Die spanische Post hat eine Briefmarke aufgelegt, die dem traditionellen, kanarischen Gericht Sancocho gewidmet ist. Es besteht aus Salzfisch mit Kartoffeln, Süßkartoffeln und scharfer Mojo-Soße. Dieses Gericht wurde schon im 19. Jahrhundert serviert, als frischer Fisch nur für die direkten Küstenbewohner erreichbar war. Sancocho wird das ganze Jahr über gegessen, ist aber auch traditionell für den Karfreitag.
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In den letzten 20 Jahren haben die Kanarischen Inseln prozentual die meisten Morde an Frauen. Während die Quote spanienweit bei 67,1 Frauen pro einer Million liegt, sind es auf dem Archipel 93,9 pro Million. Nur in den Enklaven Ceuta und Melilla auf dem afrikanischen Festland ist die Quote noch höher als auf den Kanaren.
Im vergangenen Jahr sind in Spanien 49 Frauen aufgrund ihres Geschlechts ermordet worden. Das Amt für Gleichstellung stellt fest, dass das Annäherungsverbot von 350 Metern, das üblicherweise von Richtern im Falle von Beziehungsgewalt verhängt wird, nicht ausreichend ist, um die Frauen wirksam zu schützen.
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Nicht nur die deutsche Gemeinde, sondern auch die kanarische Bevölkerung beschäftigte im August 2022 ein Vermissten-Fall. Der deutsche Backpacker Oliver Heise wollte die Kanarischen Inseln als Rucksacktourist erkunden. Nach einem Aufenthalt auf Gran Canaria fuhr er mit der Fähre nach Teneriffa und wollte nach einigen Tagen weiter nach La Gomera. Doch leider verlor sich seine Spur auf Teneriffa. Das letzte Lebenszeichen von ihm an seine Familie kam aus der Waldregion bei La Esperanza. Selbst Aktenzeichen XY hatte in einem Vermissten-Spezial über den Fall berichtet.
Leider erhielt die Familie nun kurz vor Ostern die traurige Gewissheit, dass Oliver tatsächlich tödlich verunglückt ist. Sein Leichnam wurde gefunden und konnte identifiziert werden.
Über gofundme hat die Familie einen Spendenaufruf gestartet, um Oliver nach Hause holen zu können, um ihn in seinem Heimatort beizusetzen. Wer sich daran beteiligen möchte, kann dies über den Link tun.
https://www.gofundme.com/f/uberfuhrung-und-beerdigung-von-oliver-heise?attribution_id=sl:c196a1b6-620e-4ef9-8410-e927ac113507&lang=de_DE&ts=1775246654&utm_campaign=man_sharesheet_dash&utm_content=amp20_t1&utm_medium=customer&utm_source=whatsapp
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Das spanische Bildungsministerium unter Leitung von Milagros Tolón hat beschlossen, Berufsschüler und Abiturienten, die ihre Inseln für die Ausbildung verlassen müssen, ab dem Schuljahr 2026/27 mit maximal 2.700 Euro zu unterstützen. Das Geld soll helfen, die Kosten für Mieten, Lebenshaltung und Transport zu decken.
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Über die mobilen Sperrmüll-Sammelstellen, die abwechselnd in verschiedenen Stadtteilen präsent sind, wurden im März circa 22 Tonnen Sperrmüll eingesammelt. Seit der Einführung im Februar sind es sogar schon 42 Tonnen, die so ordnungsgemäß entsorgt werden können. Für die Bürger ist der Service kostenlos.
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Im März mussten die geplanten Asphaltarbeiten im Stadtteil El Ejido wegen des Sturmtiefs Therese aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Rund 20 Bauarbeiter und schweres Gerät standen schon bereit. Wegen der starken Neigung und der Heftigkeit der Regenfälle wurden die Arbeiten ausgesetzt. Nun sollen sie Mitte April nachgeholt werden.
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Polizisten der Policía Canaria haben an der Mühle Molinos de Sanmarín im Barranco de Tirajana Spuren von Vandalismus entdeckt. Die verwaltungstechnische Absperrung wurde durchbrochen und Originalmaterial entfernt. Die Mühle stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im Inneren stellten die Polizisten Müll und eingebrochene Wände fest. Die Eigentümer sind eigentlich verpflichtet, Denkmäler dieser Art zu erhalten und zu schützen. Es droht nicht nur der Verlust von Mühlen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, sondern auch eine Beschädigung der nahe gelegenen archäologischen Fundstätte El Culatón, die aus natürlichen Höhlen besteht, die von großem wissenschaftlichen Wert sind.
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Ab Montag (6. April) kündigt der Busbetrieb Titsa einen modifizierten Fahrplan für die fünf frequentiertesten Buslinien im Stadtgebiet von Santa Cruz an. Den Plänen zufolge sollen dadurch 37.600 Passagiere mehr pro Jahr befördert und die Pünktlichkeit erhöht werden. Betroffen sind die Buslinien 901, 906, 910, 914, 919 und 944. Details dazu können über die Webseite titsa.com nachgelesen werden.
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Von April bis Dezember werden in Santa Cruz wieder geführte Touren zu den eindrucksvollsten Bäumen im Stadtgebiet angeboten. Sie führen zu den Stadtparks García Sanabria und La Granja sowie durch den Stadtkern und finden jeweils am letzten Samstag des Monats sowie am 1. und 3. Mai von 10 bis 12 Uhr statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher über folgenden Link https://forms.gle/YNCYRmmRgGEUDB2N9 anmelden.
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Im Jahr 1912 eröffnete der deutsche Wissenschaftler Wolfgang Köhler in der Casa Amarilla in Puerto de la Cruz das weltweit erste Forschungszentrum für Primaten. Seine Erkenntnisse waren damals wichtige Meilensteine zum Verständnis von Menschenaffen. Seit 1993 ein Teil des Hauses abgerissen wurde, ist das Gebäude dem Verfall preisgegeben. Damals gehörte es der Familie Yeoward und seitdem gibt es immer wieder Versprechen, dass das Gebäude erhalten bleibt. Auch die im letzten Jahr verstorbene Forscherin Jane Goodall setzte sich für den Erhalt ein. Nun soll auf dem Grundstück eine Siedlung entstehen. Die neuen Besitzer versprachen den Erhalt und die Restaurierung des Hauses. Müll wurde schon mal weggeräumt.
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Auf der letzten Stadtratssitzung vor Ostern wurde in La Orotava beschlossen, dass César Hernández Martínez posthum den Ehrentitel der Stadt erhalten soll. Damit wird gewürdigt, dass er 1936 die Romería in der heutigen Form mit geschmückten Wagen und Folkoregruppen eingeführt hat. In diesem Jahr feiert die Romería ihren 90. Geburtstag.
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Am Karfreitag wurde im Ortskern von Adeje traditionell der Leidensweg Jesu in 13 Szenen nachgestellt. Auch in diesem Jahr kamen viele Zuschauer, um die Inszenierung zu verfolgen und sich von ihr berühren zu lassen. Die Passionsspiele, die von über 200 Laiendarstellern gespielt wurden, wurden über das kanarische Fernsehen, Facebook, Tik Tok und YouTube übertragen.
Zum ersten Mal fanden die Passionsspiele von Adeje im Jahr 1995 statt. Mit Ausnahme der Pandemie-Jahre wurden sie nun schon zum 28. Mal aufgeführt.
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Die Staatsanwaltschaft hat zumindest teilweise die Einstellung der Bauarbeiten an dem umstrittenen Luxusresort Cuna del Alma in El Puertito de Armeñima gefordert. Konkret geht es um die Arbeiten an dem 100 Meter breiten Küstenstreifen, der in das Hoheitsgebiet der Küstenbehörde fällt und unter einem besonderen Schutz steht. Dort sollen ein Schwimmbad, ein Restaurant und ein Buggy-Parkplatz entstehen. Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass diese auch in einem anderen Bereich angelegt werden können. Die Umweltorganisation Puertito Libre hat gefordert, dass der Baustopp auf das gesamte Projekt ausgeweitet werden sollte.
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Die Gemeinde San Bartolomé auf Lanzarote hat eine Webseite ins Leben gerufen, auf der sie für die Adoption von Hunden und Katzen wirbt. Auch über entlaufene Tiere und eine verantwortungsvolle Tierhaltung wird berichtet. Das Tierheim wird von der Gemeinde in Zusammenarbeit mit einem privaten Träger geführt. Dank freiwilliger Helfer werden die Hunde zu Spaziergängen abgeholt oder sozialisiert, sodass sich ihre Vermittlungschancen erhöhen.
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Anfang April hat der Unternehmer Álvaro Sanz die Bar „La Real 32“ in Antigua eröffnet. Das renovierte Lokal gegenüber des Supermarktes Hiperdino lädt als Tapas-Bar zur Einkehr ein. Bürgermeister Matias Peña García wünschte ihm zur Eröffnung viel Erfolg und betonte, dass die Bar eine Bereicherung für die Gemeinde sei.
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Eine Reisegruppe mit tschechischen Journalisten ist derzeit auf La Gomera zu Gast, um die Vorzüge der Inseln hautnah selbst zu erleben. Unter anderem werden ihre Artikel im „National Geographic“ und über andere weitreichende tschechische Print- und digitalen Medien veröffentlicht. Die tschechischen Urlauber geben durchschnittlich 150 Euro am Tag vor Ort aus und sind bekannt dafür, dass sie ihren Urlaub aktiv gestalten und sich für kulturelle Themen und die Natur interessieren.
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Am 10. April um 19.30 Uhr gibt das Sinfonieorchester von Teneriffa ein Konzert unter dem Motto „Romper el Silencio“ (Die Stille brechen). Es dirigiert Pablo González und Solist am Violoncello ist Pablo Ferrández. Plätze können über auditoriodetenerife.com reserviert werden.
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Am Mittwoch (8. April) findet im Teatro Timanfaya in Puerto de la Cruz ein Flamenco-Abend mit viel spanischem Temperament statt. Die Vorstellung beginnt um 20.30 Uhr und kostet 20 bis 25 Euro Eintritt. Die Karten sind über Viajes Kudlich, Lonten Tours oder über tickety.es erhältlich.
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Jeden Montag laden die Schachfreunde aus Puerto de la Cruz Urlauber zu einer Partie Schach in der Bibliothek des Hotels Puerto Palace ein. Jeden letzten Montag im Monat findet auch für Gäste ein Schnellschachturnier mit 15 Minuten Bedenkzeit statt. Weitere Infos bei Peter Schmidt unter 653 063 392.
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Nach einer Zeit von Bebenschwärmen und seismischen Bewegungen hat es seit Mitte März keine nennenswerten Vorkommnisse im Erdinneren der Cañadas mehr gegeben. Der Leiter des nationalen geographischen Instituts, Itahiza Domínguez, setzt auf maximale Aufklärung, um Falschmeldungen und Panikmache vorzugreifen. „Es wird aber immer Menschen geben, die behaupten, wir würden etwas verheimlichen. Wir können im Moment nicht sagen, ob sich die vulkanischen Aktivitäten dauerhaft beruhigt haben. Aber wir können versichern, dass der Teide permanent überwacht wird. Und ja, er wird irgendwann wieder ausbrechen, aber keiner kann sagen, wann das sein wird. Im Moment gibt es keine Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruchs“, betonte er.
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In der Nacht zum Montag wird die Calle Henry Dunant y Obispo Romo in Las Palmas neu asphaltiert. Deshalb wird die Straße von 22 bis 6 Uhr gesperrt. Insgesamt werden über acht Millionen Euro in die Asphaltarbeiten in verschiedenen Stadtteilen investiert.
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In Arucas wurde eine 60-jährige Frau von einem 24-Jährigen mit einer Machete angegriffen und am Hals sowie am Kopf verletzt. Der Täter floh, konnte aber wenig später festgenommen werden. Es handelte sich um ein Familienmitglied mit psychischen Problemen.
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Am frühen Donnerstagnachmittag ist eine 51-jährige Frau beim Wandern im Barranco de los Cernícalos in unzugänglichem Gelände gestürzt. Eine Rettung auf dem Landweg war nicht möglich. Deshalb holte die Crew eines Rettungshubschraubers die Verletzte ab und flog sie zum Hubschrauberlandeplatz des Universitätskrankenhauses Dr. Negrín in Las Palmas.
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Angesichts der Osterferien wurde das Team zur Überwachung der Dünen von Maspalomas verstärkt. Mindestens zwei Einsatzkräfte von Polizeieinheiten und Zivilschutz, vier Umweltagenten und eine Drohne helfen, die geschützten Dünen zu überwachen und darauf zu achten, dass die Besucher die vorgegebenen Wege nicht verlassen. Das 404 Hektar große Schutzgebiet gilt als sehr vulnerabel. Dessen sollte sich der Besucher bewusst sein und die Regeln respektieren.
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Am Donnerstagvormittag gab es auf der Autobahn GC-1 auf der Höhe von El Salobre einen Unfall zwischen einem Fahranfänger und einem Lokalpolizisten. Der Fahrer des Unfallwagens beging Fahrerflucht, er konnte aber wenig später lokalisiert werden. Ihm werden nun unter anderem Fahrlässigkeit und unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Der Polizist wurde am Bein verletzt und erholt sich derzeit im Hospital San Roque Meloneras.
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Die Osterzeit ist für die meisten Kanarier der Startschuss in die Sommersaison. Das bedeutet, nahezu jedes Wochenende wird am Strand verbracht. Und wenn das Wetter am Anfang noch nicht so schön ist, bringt man sich einfach Picknick-Tisch und Klappstuhl mit und begnügt sich damit, dem Wellenrauschen zu lauschen. Die Kanarier genießen ihren Atlantik am liebsten mit der ganzen Familie und bringen meist gut gefüllte Picknickkörbe mit.
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Der Badespaß ist in Santa Cruz derzeit etwas getrübt, denn an drei Stränden gibt es Quallen-Alarm, nachdem portugiesische Galeeren gesichtet wurden. Der Alarm gilt für die Playa de Las Teresitas, Las Gaviotas und Playa Chica. Bitte berühren Sie diese Meeresbewohner nicht, auch nicht wenn sie am Strand liegen und tot erscheinen!
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Der Stadtrat Carlos Tarife, der in Santa Cruz für das Tierwohl zuständig ist, möchte im Stadtgebiet zwei Tierheime für Straßenkatzen einrichten. Eines im Südwesten und ein zweites in Las Delicias im Stadtteil Ofra. Dort könnte eine ehemalige Schule einer neuen Bestimmung zugeführt werden. Weil schon eine Grund-Infrastruktur vorhanden ist, könnte dieses Heim am schnellsten umgesetzt werden. Das Refugium soll das Tierheim Valle Colino in La Laguna entlasten und den Katzen die Möglichkeit geben, von einer Familie adoptiert zu werden.
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Am Freitagmittag bemerkten die Rettungsschwimmer der Badelandschaft Lago Martiánez gerade noch rechtzeitig, dass eine 70-jährige Frau zu ertrinken drohte. Sie konnten sie gerade noch aus dem Wasser holen. Wegen ihres kritischen Zustands wurde Rettungshubschrauber angefordert, der die Verletzte ins Universitätskrankenhaus in La Laguna brachte.
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Vom 6. bis 12. April nehmen 15 Cafés in La Orotava an der Initiative „Desayuno con Queso“ (Frühstück mit Käse) teil und bieten ein Frühstück an, bei dem der lokale Käse im Mittelpunkt steht. Dabei soll die Vielfalt der lokalen Käseherstellung betont und die Wertschätzung der lokalen Produkte erhöht werden. Die Preise für das Frühstück variieren je nach Angebot.
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Donnerstagnacht kam es auf der Avenida Adeje zwischen zwei Männern zu einem heftigen Streit, in dessen Verlauf plötzlich Messer gezückt wurden. Ein 30-Jähriger wurde bei der Auseinandersetzung schwer verletzt. Nach seiner Stabilisierung vor Ort wurde er in das Krankenhaus Hospital del Sur gebracht. Sein 40-jähriger Widersacher erlitt nur leichte Verletzungen, die in einem Gesundheitszentrum versorgt wurden.
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Nur für die Osterferien wurde der Campingplatz im Naturschutzpark Los Ajaches an der Playa de Pagayo geöffnet. Er bietet 227 Stellplätze für Wohnmobile und Caravans sowie 32 Zeltplätze. Außerdem verfügt er über sanitäre Anlagen, einen Grillplatz und eine Wasser- beziehungsweise Abwasserversorgung. Das Angebot wurde gut angenommen und der Platz ist gut belegt. Er bleibt allerdings nur bis Sonntagabend geöffnet. Dann müssen alle den Platz räumen und er wird erst wieder zu den Sommerferien aktiviert. Wer sich rechtzeitig seinen Platz sichern möchte, kann dies über die Webseite acampadapapagayo.com tun.
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Die Gemeinde Antigua hat die Küstenbehörde aufgefordert, die Schäden, die durch das Sturmtief Therese in Pozo Negro entstanden sind, zu beheben. An mehreren Stellen ist der Strand eingesackt und weist tiefe Löcher auf. Das ist eine Gefahr für die Anwohner und Besucher. Die Gemeinde selbst darf ohne Genehmigung der Küstenbehörde nicht tätig werden.
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Am Freitagnachmittag meldete die Guardia Civil der kanarischen Seenotrettung, dass sie vor der Küste von El Hierro etwas auf dem Radar hätten, das möglicherweise ein Flüchtlingsboot sein könnte. Nur 25 Minuten später erreichte das Team der „Salvamar Diphda“ das Boot, das mit 157 Menschen besetzt war. Sie erzählten, dass sie vor sieben Tagen in Gunjur in Gambia abgelegt hätten. Die Migranten stammen aus dem Senegal, Guinea Conakry, Mauretanien, von der Elfenbeinküste und aus Nigeria. Eine Personen musste in das Inselkrankenhaus eingeliefert werden.
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Am Dienstag, 7. April, um 19.30 Uhr gibt der Pianist Martín García García im Kammersaal des Auditorio de Tenerife in Santa Cruz ein Konzert. Auf dem Programm stehen Werke von Frédéric Chopin und Franz Liszt. Der Eintritt kostet 15 Euro und Karten gibt es über auditoriodetenerife.com.
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Die kanarische Zentrale für Notfälle und Sicherheit (CECOES) hat angesichts der Fluktuation während der Osterferien zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Es wurde noch einmal daran erinnert, dass nach dem jüngsten Sturmtief eine Warnung vor Steinschlag und Erdrutschen für Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera und El Hierro gilt. Diese Warnung hat immer noch Gültigkeit, auch wenn das Wetter sich zu stabilisieren scheint. Auf den Straßen und auch auf Wanderwegen wird deshalb um besondere Vorsicht gebeten, da das Gelände durch die Wassermassen instabil sein kann.
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Im letzten Jahr hat die regionale Fluggesellschaft Binter neue Routen von den Kanarischen Inseln nach Valencia, Badajoz, Córdoba und Almería eingeführt. Letztere nur über den Sommer. Die Bilanz nach einem Jahr ist positiv ausgefallen. Mehr als 135.000 Passagiere haben das Angebot genutzt.
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Vor den Ostertagen wurde auf Gran Canaria ein neues Wohnkonzept vorgestellt. Es besteht aus Wohnmodulen, die präzise geplant, vorgefertigt und geliefert werden und innerhalb von Stunden bezugsbereit sind.
Ein erstes Modul wird in Kürze auf einem Golfplatz als Ruheplatz aufgestellt. Die Preise reichen von einem einfachen Modul für 35.000 Euro über eine kleine Wohnung mit einem Schlafzimmer für 65.000 Euro bis hin zu einer doppelstöckigen Version für 100.000 Euro. Das Unternehmen Ámbito Vivo preist ihr Angebot als kostengünstige Wohnalternative an.
Mehr zu alternativen Bauweisen gibt es auch im neuen Insel-Magazin zu lesen.
SV-AR
Das Sturmtief Therese hat auf Gran Canaria so gewütet, dass es vielerorts zu Erdrutschen und Steinschlag kam. In der Folge mussten 25 Straßen vorübergehend gesperrt werden. Obwohl bereits viel Aufräumarbeit geleistet wurde, werden ein Dutzend Straßen wohl auch die nächsten Wochen noch gesperrt bleiben. Weitere 26 Straßen sind beschädigt und müssen repariert werden. Die vorläufige, vorsichtige Schätzung der notwendigen Investitionen übersteigt 13 Millionen Euro.
SV-AR
Aufgrund des Hinweises eines Arbeiters, der in einer Wohnung im Stadtteil Ciudad Alta eine Reparatur durchführte, wurden Lokalpolizisten vorstellig. Sie fanden die Angaben des Informanten bestätigt. In der Wohnung lebte eine alleinerziehende Mutter mit ihrer Tochter. Es herrschten extrem unhygienische Zustände. Die Mutter gab an, krank zu sein. Ihre zwölfjährige Tochter wirkte verwahrlost, sie trug eine Brille, deren Gläser kaputt waren, und schlief auf einem Sofa. Die Polizisten erklärten der Mutter, dass das Kind dort nicht bleiben könne. Die Jugendliche wurde vorübergehend bei einer Nachbarin untergebracht und das Jugendamt wurde eingeschaltet.
SV-AR
Am Donnerstagmittag wurde an der Playa de Las Teresitas in Santa Cruz die Gelbe Flagge gehisst. Die Maßnahme wurde ergriffen, nachdem portugiesische Galeeren entdeckt worden waren. Der Kontakt mit dieser Quallenart ist sehr schmerzhaft.
Wer mit den bis zu 30 Meter langen Tentakeln in Berührung kommt, sollte möglichst schnell das Wasser verlassen, weil es zu Übelkeit und Schwindel kommen kann. Sollten Reste der Tentakel auf der Haut vorhanden sein, diese entfernen, aber bitte nicht mit bloßen Händen. Danach die Wunde mit Salzwasser auswaschen und nicht über die Stelle reiben. Wenn möglich, sollte die Wunde 20 Minuten in warmes Wasser getaucht werden. Kontaktieren Sie den Rettungsdienst.
Auf keinen Fall sollte die Wunde mit Essig, Urin oder Ammoniak behandelt werden.
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Bis zum Ostersonntag können Teneriffas Einwohner den Sightseeing-Bus in Santa Cruz kostenlos nutzen und auch einmal eine Stadtrundfahrt mitmachen. Allerdings gilt dieses Angebot nicht für den ganzen Tag, sondern erst ab 16 Uhr ab der Hauptstation an der Plaza España. Interessierte müssen per Ausweis die Residencia nachweisen.
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Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr ist ein 67-jähriger Mann in der Calle José de Zárate y Penichet von einer Leiter gefallen und dabei in die angrenzende Schlucht gestürzt. Feuerwehrleute drangen zu dem Verletzten vor und trugen ihn auf einer Trage zum bereitstehenden Rettungswagen. Der Verletzte wurde in das Universitätskrankenhaus in Santa Cruz gebracht. Er hat sich bei dem Sturz mehrere Verletzungen zugezogen.
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Am Donnerstag waren tausende Gläubige aus allen Teilen der Insel nach La Laguna gekommen, um an der Gründonnerstags-Prozession teilzunehmen. Es wurden die Figur des Cristo de la Humildad y Paciencia (Christus der Güte und Geduld) und die Szene des Abendmahls durch die historischen Gassen getragen.
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Die Wassermassen, die während des Sturmtiefs Therese durch den Barranco San Felipe zum Meer flossen, haben am Strand ihre Spuren hinterlassen. Sie haben tiefe Gräben in den Sand gespült und die Promenade stellenweise unterspült. Den Spaß an einem Strandtag trüben solche kleinen Schönheitsfehler nicht.
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Der Bürgermeister von La Orotava, Francisco Linares, hat nach der Bestandsaufnahme der Schäden, die durch das Sturmtief Therese entstanden sind, den Notstand ausgerufen. Ersten Einschätzungen zufolge bewegen sich die Schäden in einer Größenordnung von rund vier Millionen Euro. Der Bürgermeister hat diese Summe zur Verfügung gestellt, um die Schäden möglichst schnell beseitigen zu können. Parallel dazu beantragt er Unterstützung von anderen Instanzen zur Bewältigung der Kosten.
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In San Juan de la Rambla existiert eine ganz einzigartige Tradition zum Osterfest: Am Samstagabend tragen die Menschen ihre Vogelkäfige in die Kirche. Dort verbleiben sie die ganze Nacht, und wenn am Morgen die ersten Sonnenstrahlen erscheinen, füllen die Vögel das Gotteshaus mit ihrem Gezwitscher. Sie symbolisieren die Freude über die Auferstehung Jesu.
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Über die Osterwoche wurde in Granadilla de Abona eine Verstärkung der Reinigungsmannschaft aktiviert. Sie soll sowohl rund um die Osterprozessionen als auch an den Stränden für Sauberkeit sorgen. Die Teams werden in verschiedenen Ortsteilen morgens und abends aktiv sein.
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Im Ortsteil San Isidro in Granadilla de Abona hat ein 18-jähriger vermummter Mann eine Frau am helllichten Tag mit einem Messer überfallen und bedroht. Er wollte ihre Wertsachen. Dumm nur, dass zwei Polizisten der Guardia Civil, die außer Dienst zufällig in der Nähe waren, das Geschehen beobachteten und sofort eingriffen. Sie konnten den Mann, der Widerstand leistete, festnehmen. Unterdessen hat die Frau in Panik die Flucht ergriffen. Die Polizei sucht nun nach ihr, um ihre Aussage aufzunehmen.
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Mehr als 24 Wochen lang war der Strand Playa del Reducto in Arrecife wegen Verschmutzung gesperrt. Nun sind alle Schwierigkeiten behoben und passend zum Osterfest konnte der Strand wieder freigegeben werden. Bürgermeister Yonathan de León hat die Blaue Flagge gehisst, die der Strand 2025 bekommen hat.
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Nachdem an Ostern mit einem großen Ansturm auf die Strände der Insel gerechnet wird, wurden Rettungsschwimmer zur Überwachung aktiviert. An den Stränden La Garita in Arrieta im Norden und Playa de Flamingo in Playa Blanca im Süden ist außerdem ein Ambulanzfahrzeug von 10 bis 18 Uhr permanent vor Ort.
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Die Gemeinde Antigua bietet über das Jugendamt der Gemeinde kostenlose Aktivitäten und Ausflüge für Jugendliche an. Ziel ist es, gesunde und kreative Alternativen anzubieten, die nicht von der Finanzkraft der Eltern abhängen. Die Jugendlichen haben bei der Auswahl der Aktivitäten ein Mitspracherecht. Zum Start in die Osterwoche durften sie am Mittwoch den Oasis Wild Life Park besuchen. Die Gruppe wurde von Betreuern begleitet. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Picknick.
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La Palmas Inselpräsident Sergio Rodríguez hat eine Studie der Steilwände auf der Insel in Auftrag gegeben. Techniker sollen feststellen, inwiefern bestimmte Hänge instabil sind und das Risiko eines Steinschlags oder Erdrutsches besteht. Auf diese Weise will er vorgreifen und künftig für mehr Sicherheit sorgen, anstatt zu warten, bis das nächste Unwetter die Schwachstellen zutage bringt.
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Aufgrund der Osterzeit können sich die üblichen Gottesdienste auf der Insel etwas verschieben.
Die katholische Kirche in Puerto de la Cruz feiert in der Kapelle San Telmo. Am 4. April um 21 Uhr wird die Auferstehungsfeier zelebriert, am 5. April um 10.30 Uhr das Hochfest der Auferstehung und am Ostermontag, dem 6. April, um 18 Uhr das Festhochamt.
Die evangelische Kirche im Norden feiert in der All Saints Church am Taoro Park am 5. April um 17 Uhr einen Familiengottesdienst mit anschließender Eiersuche für die Kinder.
Die evangelische Gemeinde im Süden feiert am 5. April um 12 Uhr in der Kirche San Eugenio einen Gottesdienst.
Die freie evangelische Gemeinde trifft sich am 5. April um 15 Uhr in der Calle San José 10 in Adeje zu einem Auferstehungsfest mit Kaffee und Kuchen.
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Katholische Christen sind herzlich eingeladen, die Gottesdienste im Templo Ecuménico in Playa del Inglés zu besuchen. Am Donnerstag um 18.30 Uhr, am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 11.15 Uhr. Evangelische Christen treffen sich in dieser Kirche immer sonntags um 19 Uhr.
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Evangelische Christen auf Lanzarote können am Samstag um 17 Uhr eine Messe in der Kirche von Puerto del Carmen besuchen oder am Sonntag um 12 Uhr in der Kirche in Playa Blanca. Am Karfreitag findet außerdem ein ökumenischer Kreuzweg statt, der um 11 Uhr an der Kirche in Puerto del Carmen beginnt.
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Die Immobilienpreise auf den Kanarischen Inseln haben die Höchstpreise zur Zeit der Immobilienblase im Jahr 2007 übertroffen. Mit einer Preissteigerung von 17,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, liegen die Kanarischen Inseln an der Spitze der autonomen Provinzen mit dem höchsten Druck auf dem Immobilienmarkt. Mit einer Preissteigerung um 19 Prozent liegt die Provinz Teneriffa vor der Provinz Gran Canaria, wo diese „nur“ um 14,6 Prozent gestiegen ist. Die Quadratmeterpreise erreichen neue Rekordhöhen. Die Frage, die sich Experten nun stellen, lautet nicht, wann die Preise wieder sinken, sondern wie lange wird die Wirtschaft auf der Insel einem Druck standhalten können, der schon jetzt den der größten Immobilienkrise in der jüngeren Vergangenheit übersteigt?
SV-AR
Im Juni besucht ein Papst zum ersten Mal seit 15 Jahren Spanien und zum ersten Mal überhaupt die Kanarischen Inseln. Im Vorfeld bezeichnete Papst Leo XIV. die Spanier als ein Volk von „großem, gutem Willen“. Er erwarte bei diesem Besuch, „viel Liebe, Gastfreundschaft und Herzlichkeit“ zu treffen, erklärte er. Der Pontifex wird vom 6. bis 12. Juni in Madrid, Barcelona und auf den Kanarischen Inseln zu Gast sein.
SV-AR
In den ersten drei Monaten des Jahres sind auf den Kanarischen Inseln 19 Menschen ertrunken. Das sind fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Allein im März sind fünf Menschen ertrunken, darunter auch die erste Minderjährige in diesem Jahr. Insgesamt erlitten 50 Personen einen Badeunfall, was einen Zuwachs um 25 Prozent bedeutet. In 95 Prozent der Fälle gingen die Betroffenen bei Voralarm oder aktiviertem Wellenalarm ins Wasser.
Künftig sollen Rettungsaktionen, die aufgrund von Missachtung und Leichtsinn notwendig werden, mit einem Bußgeld in Höhe von 2.000 Euro belegt werden.
SV-AR
Das Sturmtief Therese hat den 35 Stauseen auf Gran Canaria 26,4 Millionen Kubikmeter Wasser gebracht und es läuft immer noch Wasser zu. Insgesamt sind rund 39 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert, was einem Fünf-Jahres-Bedarf der Landwirte entspricht. Das Wasser wird mit dem aufbereiteten Wasser aus den Kläranlagen vermischt.
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Die Feuerwehr von Las Palmas hat zwei Drohnen des Typs Mavic 3T und eine Drohne des Typs Matrice 4T erhalten. Sie sollen helfen, das Gelände aus der Luft zu überwachen und Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen. Die Drohnen können beispielsweise thermische Aufnahmen in Echtzeit liefern und mögliche Brandherde identifizieren. „Mit ihrer Hilfe können wir die Waldbrandprävention und ‑bekämpfung revolutionieren und schneller, gezielter und effizienter handeln“, meint der Stadtrat für Sicherheit, Josué Iñiguez.
SV-AR
Am 25. und 26. März waren die Reserven der kanarischen Blutbank so niedrig, dass am Hospital Insular de Gran Canaria in Las Palmas drei geplante Operationen abgesagt werden mussten. Inzwischen habe sich die Lage zwar normalisiert, aber trotzdem rufen die Vertreter der kanarischen Blutbank die Bürger dazu auf, Blut zu spenden und damit Leben zu retten.
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In einer Halle, die zum Unterstellen von Wohnmobilen genutzt wird, brach am Mittwochnachmittag ein Feuer aus. Gegen 16.30 Uhr alarmierte dichter Rauch die Anwohner. Die Feuerwehr benötigte mehrere Stunden, um das Feuer zu löschen. Mindestens zwei Wohnmobile sind komplett ausgebrannt.
SV-AR
Die Gemeinde Mogán hat eine Haushaltsänderung genehmigt, wodurch 9,5 Millionen Euro aus dem Kassenüberschuss in den Haushalt fließen. Etwa 65 Prozent davon sollen in den sozialen Wohnungsbau investiert werden.
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Die Bewohner von Santa Cruz beklagen sich, dass Parkhäuser, die mit öffentlichen Geldern gebaut wurden, zu teuer sind und zu wenige Dauerstellplätze anbieten. Konkret geht es um die Parkhäuser an der Plaza de España, Pilar, Weyler oder an der Verlängerung der Ramón y Cajal. Die Anwohner kritisieren überzogene Preise, fehlende Transparenz, geschlossene Wartelisten und den eingeschränkten Zugang zu Dauerplätzen für Anwohner. Im Parkhaus Plaza Weyler wird beispielsweise nur ein Wochenabo für 110,70 Euro angeboten. Das sind über 440 Euro im Monat und das ist unerschwinglich.
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Zum Wochenbeginn war im Hafen von Santa Cruz zum ersten Mal das Luxus-Kreuzfahrtschiff Carnival Glory zu Gast. Der 13-stöckige Luxus-Liner hat eine Kapazität für 2.980 Passagiere und 1.150 Personen Personal. Das Schiff ist 290 Meter lang und wiegt 110.000 Tonnen. Es ist nur eines von insgesamt 22, die bis zum Ostersonntag in Santa Cruz erwartet werden. Zusammen werden die Kreuzfahrtschiffe rund 27.000 Passagiere nach Teneriffa bringen.
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Das Sturmtief Therese hat am Schwimmbecken Charco de Tabaiba Bajo schwere Schäden hinterlassen. Die Reparatur- und Aufräumarbeiten sind bereits in vollem Gang. Zusätzlich sollen zwei geplante Verbesserungen, wie der Einbau einer Pumpe sowie die Absicherung der Steilwand mit Stahlnetzen, durchgeführt werden. Deshalb wird es noch eine Weile dauern, bis der Schwimmbereich wieder genutzt werden kann.
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Im Industriegebiet von Güímar sind am Mittwoch zwei LKW kollidiert. Einer der Fahrer wurde dabei in seiner Kabine eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr befreit. Ein 58-jähriger Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt und wurde ins Universitätskrankenhaus in Santa Cruz eingeliefert. Ein 53-jähriger Mann wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Er lehnte eine Einweisung ins Krankenhaus ab.
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Am Karfreitag um 22 Uhr wird in La Laguna die Straßenbeleuchtung entlang der Procesión del Silencio (Schweigeprozession) ausgeschaltet. Die geschnitzte Figur des Santísimo Cristo Difunto aus dem Jahr 1526 wurde der Stadt von dem bekannten Korsaren Amaro Pargo gespendet. Ebenso wie die verzierte Silberurne, in der die Figur aufbewahrt wird. Bei dieser Prozession gibt es keine Musik, nur den Klang von 16 Silberglöckchen und der Fußketten der Bruderschaft Misericordia.
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In Puerto de la Cruz wurde die Schaffung eines maritimen Parks von den Plänen eines Hafenbaus ausgekoppelt. Dadurch könnte die Küstenlinie ganz neu gestaltet und der Stadt ein neuer Charakter gegeben werden. Für Bewohner und Besucher würde sich dadurch der Freizeitwert erhöhen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2028 soll ein Modernisierungsplan verabschiedet werden, der die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt steigert und durch Fußgängerzonen und Grünflächen mehr Lebensqualität bringt.
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Seit 1987 gilt die Bucht von La Caleta als Ort von wissenschaftlichem Interesse und steht deshalb unter Schutz. Immer wieder musste sie in der Vergangenheit von Müll gereinigt werden oder es mussten illegale Camper geräumt werden. Um das in Zukunft zu verhindern, wurden fünf Umwelt-Ranger sowie je vier Polizisten der Policía Local und der Policía Canaria mit der Überwachung der Küste beauftragt. Die Inselregierung investierte 487.000 Euro in die Wiederherstellung der Natur und die Aufforstung mit über 3.500 einheimischen Pflanzen.
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Im Süden von Teneriffa wurde eine versteckte Schneiderwerkstatt entdeckt, in der bekannte Textilmarken in großem Stil gefälscht wurden. Es wurden 19 Personen festgenommen und 20 Geschäfte auf Teneriffa und La Palma inspiziert. Dabei konnten mehr als 70.000 gefälschte Artikel im Wert von fast sieben Millionen Euro sichergestellt werden. Unter anderem wurden Industriemaschinen, über 22.000 Euro Bargeld, Schmuck und mehrere Goldbarren konfisziert.
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In einer gemeinsamen Operation mit den italienischen Carabinieri haben Nationalpolizisten am Montag in Los Cristianos einen gesuchten Mafiaboss festgenommen. Bis 2016 war er der Boss des Zagaria-Clans. Wegen Geldwäsche und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung erwarten ihn in Italien 16 Jahre Haft. Der Zagaria-Clan, der zum Netzwerk der Casalesi gehört, ist eine der mächtigsten Mafiaorganisationen der Camorra in Neapel. Darüber hinaus hatte die Gruppe Verbindung mit einer anderen gefährlichen Organisation der kalabrischen Mafia. Dabei ging es um Drogenschmuggel. Deshalb fand zeitgleich mit der Festnahme auf Teneriffa ein Zugriff in Italien statt. Dabei wurden 22 Personen festgenommen, von denen 19 in Untersuchungshaft kamen. Es wurden vier Pistolen und eine Maschinenpistole sichergestellt. Nach Einschätzung der italienischen Behörden ist ein wichtiger Schlag gegen die Mafia gelungen.
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Im Januar und Februar hat die Insel Lanzarote 634.200 Gäste empfangen. Davon stellten britische Urlauber mehr als 48 Prozent aller Urlauber. Eine Zahl, die etwas unter dem Vorjahr liegt. Dafür kamen mehr deutsche Gäste. Im Vorjahr machten diese rund neun Prozent des Urlauberanteils und in diesem Jahr fast 13 Prozent aus. Die Iren waren mit knapp elf Prozent dabei. Aber auch in Frankreich und in den nordischen Ländern steigt das Interesse an Lanzarote.
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Noch in diesem Jahr sollen in Playa Blanca im Süden von Lanzarote, Kreuzfahrtschiffe anlegen. „Im November wird voraussichtlich das erste 207 Meter lange Kreuzfahrtschiff den Hafen von Playa Blanca anlaufen“, bestätigt der Direktor der kanarischen Hafenbehörde, José Gilberto Moreno, dem Bürgermeister der Stadt, Óscar Noda. Außerdem sei der Hafen für Mega- und Luxusjachten freigegeben. Im Herbst soll eine Cafeteria im Hafenbereich eröffnet werden. Im letzten Jahrzehnt wurden rund 40 Millionen Euro in die Neugestaltung und Erweiterung dieses Hafens investiert.
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Am 4. und 5. April wird im Teatro Leal in La Laguna das Musical El Príncipe y el méndigo (Der Prinz und der Bettler) aufgeführt. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 15 bis 18 Euro und die Karten können über teatroleal.es reserviert werden.
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Die Procesión Magna in La Laguna ist eine der imposantesten Karfreitagsprozessionen der Insel. Die Bruderschaften tragen 22 Stationen des Kreuzwegs mit lebensgroßen Figuren und üppiger Blumenpracht durch die Straßen. Die Prozession beginnt um 17 Uhr.
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Rund 300 Laiendarsteller verwandeln Adeje am Karfreitag in eine gewaltige Kulisse, auf der der Leidensweg Jesu inszeniert wird.
Die imposante Inszenierung beginnt um 12 Uhr auf der Calle Grande und endet nach circa zwei Stunden mit der Kreuzigung auf der Plaza de España. Das Passionsspiel wird auch im Fernsehen übertragen.
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Vom 2. bis 5. April wird in Guía de Isora die Osterwoche auf eine einzigartige Weise gefeiert. „Pascua Florida“ lautet das Stichwort und es bedeutet, dass die einzelnen Stationen des Leidenswegs über den Ortskern verteilt mit blumenreichen Symbolen dargestellt werden. Wer zu dieser Zeit den Ort besucht, kann einen Spaziergang der besonderen Art machen. Diese besondere Tradition wird in Guía de Isora seit 2014 gepflegt.
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Auf den kanarischen Flughäfen hat die schlechte Sicht durch die Calima-Wetterlage am Dienstag den Flugverkehr auf den kleinen Inseln beeinträchtigt. Betroffen waren vor allem interinsulare Flüge zwischen Teneriffa/Nord und Gran Canaria nach La Palma, La Gomera und El Hierro. Drei Maschinen wurden umgeleitet und sieben Flüge wurden gestrichen.
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Die Auswirkungen des Iran-Kriegs sind an den Zapfsäulen schmerzhaft zu spüren. Der Dieselpreis ist um 20 Prozent gestiegen. Einen 50-Liter-Tank zu füllen, kostet zwölf Euro mehr als noch im Januar. Der Preis für Benzin ist auf durchschnittlich 1,40 Euro gestiegen. So teuer war er zuletzt im Februar 2023.
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Ab dem 22. April tritt ein neues EU-Gesetz in Kraft. Demnach müssen Hunde und Katzen, die mit in den Urlaub fahren, einen eigenen Reisepass haben, der die Nummer des Mikrochips, die Identität des Halters, die Dokumentation der Impfungen und Informationen zu tierärztlichen Behandlungen enthält.
Wichtig sind eine Tollwutimpfung, die mindestens 21 Tage vor der Reise stattfand, ein Mindestalter des Tieres von zwölf Monaten, eine Antiparasitenkur, vor allem gegen den Fuchsbandwurm, und die Bestätigung eines guten Gesundheitszustands vom Tierarzt.
Mit der Neuregelung sollen der illegale Handel mit Tieren und die Verbreitung von Krankheiten verhindert werden.
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Laut der offiziellen Bekanntmachung bleiben die Geschäfte auf den Kanarischen Inseln an zwei Tagen geschlossen: am Karfreitag und am Ostersonntag. Der Gründonnerstag ist zwar auch ein Feiertag, aber an diesem dürfen die Läden geöffnet werden.
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Die Stadt Las Palmas wird im Stadtteil La Mayordomia über 170.000 Quadratmeter renaturieren. Die Fläche wird Teil des grünen Korridors, der die Stadt umgeben soll. Zwischen dem Parque de La Mayordomía und dem hinteren Bereich des Friedhofs San Lázaro werden über 532.000 Euro investiert, um aus verlassenem Brachland einen Teil des grünen Gürtels zu machen.
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Im ersten Trimester des Jahres wurden auf der Avenida Marítima in Las Palmas 607 Palmen beschnitten, 44 Drachenbäume überprüft und zahlreiche Sträucher und Büsche zurückgeschnitten. Die Arbeiten entlang der Hauptverkehrsader sind nun abgeschlossen.
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Polizisten der Guardia Civil haben im Norden der Insel Gran Canaria insgesamt 568 illegale Medizinprodukte und Kosmetika beschlagnahmt, die dort illegal verkauft wurden.
Dabei handelte es sich um 71 Arzneimittel und weitere 515 Kosmetikprodukte aus Drittländern, die nicht die erforderlichen Gesundheitsgarantien erfüllten. Sie wurden ohne Zulassung und ohne behördliche Kontrolle zum Verkauf angeboten. Besonders besorgniserregend ist, dass die Kosmetika nicht deklarierte, pharmazeutische Wirkstoffe enthielten, darunter hochwirksame Kortikosteroide, deren Abgabe verschreibungspflichtig ist.
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Die Inselregierung von Gran Canaria schafft mithilfe der Wildtierauffangstation in Tafira am Farallón de Sardina in Gáldar eine neue Schutzzone für die Gemeine Seeschwalbe. Benötigtes Material wurde per Hubschrauber an Ort und Stelle gebracht. Es werden windgeschützte Nistplätze für die Zugvögel gebaut, mit dem Ziel, dass diese sich dort zur Aufzucht ihrer Jungen niederlassen und sich über die Inseln verbreiten. Früher waren die Seeschwalben in großer Zahl vertreten, dann schrumpfte ihr Bestand auf ein paar wenige Brutpaare. In den letzten 15 Jahren nahm ihre Zahl wieder zu, sodass derzeit rund 100 Paare registriert sind. Diese Zahl soll sich weiter erhöhen.
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Der Charco von Maspalomas, der sich durch das Unwetter mit besonders viel Süßwasser aus den Bergen gefüllt hat, normalisiert sich wieder. Mit der Flut tauscht sich das Wasser wieder aus und der Salzgehalt erhöht sich. Außerdem wurde Müll geräumt und das Wasser mit Sauerstoff angereichert.
Der zuständige Inselbeauftragte, Raúl García Brink, betonte, dass er zuversichtlich sei, dass der Charco in Kürze wieder optimale Bedingungen aufweise. Der Prozess werde aber wissenschaftlich begleitet.
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Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde am 20. März einer der meistgesuchten Kriminellen in einem Fitnessstudio in Los Majuelos in La Laguna gefasst. Der Gesuchte, ist unter dem Namen „El Potajito“ bekannt und ist mehrfach vorbestraft. Er saß eine Haftstrafe in Zaragoza ab. Am 9. März hatte er Freigang, was er ausnutzte, um zu fliehen und in seine Heimat Teneriffa zurückzukehren. Ein Mitglied des Fitnessclubs erkannte den Mann und verständigte die Polizei. Der Verdächtige versuchte, durch ein Fenster zu fliehen. Nationalpolizisten lieferten sich eine 30-minütige Verfolgungsjagd und nahmen ihn schließlich fest. Wie sich herausstellte, bestand auch ein Haftbefehl gegen seine Begleiterin. Auch sie wurde festgenommen.
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