Gran Canaria-Nord, Las Palmas: Das Gerichtsurteil ist gefallen

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Gericht LP GC

Miguel Gallego Pousada, der ehemalige Guardia-Civil-Beamte, der im Februar 2025 gestand, seine Ehefrau María Dolores Illán Méndez zerstückelt zu haben, muss mit einer Haftstrafe von 17 Jahren und fünf Monaten rechnen. Dies ist das Strafmaß, das Staatsanwalt Jesús Lomba in seiner vorläufigen Anklageschrift fordert. Darin legt er dem Angeklagten ein Tötungsdelikt unter erschwerenden Umständen, die Schändung einer Leiche sowie eine Verletzung der persönlichen Integrität zur Last. Zudem fordert er eine Entschädigungszahlung in Höhe von 250.000 Euro an die beiden Töchter des Paares. Gallego befindet sich seit dem 13. Februar 2025 in Untersuchungshaft ohne Kautionsmöglichkeit und ohne Erlaubnis zur Außenkommunikation.
Für das Tötungsdelikt beantragt die Staatsanwaltschaft 15 Jahre Haft, ein dauerhaftes Berufsverbot sowie zehn Jahre Führungsaufsicht nach Verbüßung der Haftstrafe. Für die Schändung der Leiche werden fünf Monate Haft und für die Verletzung der persönlichen Integrität zwei Jahre gefordert.
PG-AR

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