Auf La Palma existieren die Tierschutzgesetze nur auf dem Papier. Das prangert der Tierschutzverein PACMA an. Die Tierschützer warnen vor zahlreichen Anzeigen, denen keine Konsequenzen folgen. Erst kürzlich hat eine Künstlerin auf der Suche nach Motiven gleich zwei Mal an verschiedenen Orten Jagdhunde entdeckt, die unter erbärmlichen Bedingungen gehalten wurden. Bei der traditionellen Bajada de las Cruces in Garafia Mitte Mai wurde ein Ochse, der schon Schaum vor dem Mund hatte, an seinem Nasenring immer weiter voran gezogen. Die Tierschützer fordern Romerías ohne die Beteiligung von Tieren, für die das der pure Stress ist. Außerdem sollen die Tierschutzgesetze endlich angewandt und Tierquäler verfolgt werden.
SV-AR
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