Der Gerichtshof der Europäischen Union hat Spanien verurteilt, weil ungeklärtes Abwasser in den Ozean eingeleitet wird und das Land damit nicht der EU-Verpflichtung nachkommt, Abwasser aufzubereiten. In erster Linie geht es dabei um die Kanarischen Inseln, wo es 29 Punkte gibt, an denen verschmutztes Wasser eingeleitet wird. Zwölf davon befinden sich auf Teneriffa.
Derzeit ist das Urteil nicht mit einer Strafe verbunden, sondern mit der Auflage, die Situation schnellstmöglich zu ändern. Ansonsten könnte eine Strafe nachfolgen.
Ein Sprecher der zuständigen Wasserbehörde Ciatf verwies darauf, dass das Urteil auf dem Zustand von Mitte April 2020 basiere. Derzeit würde auf den Inseln so viel in die Wasserentsorgung investiert, wie noch nie. Die meisten Projekte seien bereits fertiggestellt, kurz vor der Fertigstellung oder hätten zumindest die Finanzierungszusage. Er gehe davon aus, dass das Problem in absehbarer Zeit gelöst sei.
SV-AR
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