Die spanische Regierung hat einem Antrag aus den Niederlanden zugestimmt und erlaubt, dass das Luxuskreuzfahrtschiff „MV Hondius“ auf dem das Hanta-Virus ausgebrochen ist, in den Hafen von Santa Cruz de Tenerife einläuft. Der schwer erkrankte Arzt des Schiffes wurde bereits mit einem medizinisch-ausgestattetem Flugzeug abgeholt und in das Universitätskrankenhaus in Santa Cruz gebracht. Das Schiff ankert derzeit noch vor den Kapverden. Das europäische Zentrum zur Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ESDC) will vorher festlegen, ob infizierte Personen auf den Kapverden evakuiert werden. Das Problem sind die mangelhaften Kapazitäten, während die Kanaren auf solche Quarantäne-Fälle und auf die Desinfizierung von Schiffen vorbereitet sind. Die kanarischen Behörden mahnen zur Ruhe. Mögliche Patienten werden in Spezialfahrzeugen ins Universitätskrankenhaus transportiert. Es werde keinen Kontakt zur Bevölkerung geben und auch das medizinische Personal werde streng geschützt. An Bord befinden sich auch spanische Landsleute, was Spanien zusätzlich in die Pflicht nimmt. Das Hanta-Virus ist nur bei engem Kontakt von Mensch zu Mensch übertragbar.
SV-AR
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