Kanarische Inseln: Lösung für das Kreuzfahrtschiff-Dilemma

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Sowohl der Präsident der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, als auch Teneriffas Inselpräsidentin Rosa Dávila haben am Mittwoch dagegen protestiert, dass das Kreuzfahrtschiff mit möglicherweise infizierten Passagieren nach Teneriffa bringen sollte. Vor allem kritisieren sie, dass die Entscheidung einseitig in Madrid gefällt wurde und sie zu wenige Informationen erhalten hätten. Unter anderem beriefen sie sich auf die knappen Kapazitäten in der medizinischen Versorgung.
Aktuell sind drei Personen an dem Hanta-Virus gestorben und eine Person liegt in Südafrika auf der Intensivstation. Ein Patient, der das Schiff auf Santa Elena verlassen hat, wird derzeit in der Schweiz behandelt. Drei Patienten, darunter der Bord Arzt, wurden per
Flugzeug von den Kapverden nach Amsterdam evakuiert. Nachdem die Marokkaner eine Zwischenlandung untersagt hatten, landete die Maschine auf Gran Canaria um einen technischen Fehler zu beheben. Die Patienten wurden in eine Ersatzmaschine verlegt, die Gran Canaria am Donnerstag verlassen hat. Diejenigen Patienten auf dem Schiff, die verdächtige Symptome zeigen, werden mit Sanitätsflugzeugen zu Spezialkliniken mit Quarantäne-Station geflogen.
Die übrigen Passagiere haben Kurs auf die Kanaren genommen. Dabei handelt es sich um Personen, die keine Symptome zeigen. Sie werden nicht den Hafen von Santa Cruz ansteuern, sondern in Granadilla de Abona einlaufen. Dort werden sie im Laufe des Samstags erwartet. Vom Hafen werden die Passagiere direkt zum Flughafen gebracht, wo sie in ihre jeweiligen Heimatländer fliegen können. An Bord befinden sich Menschen aus 23 Nationen. Spanische Patienten werden in das Zentralhospital des Militärs in Madrid gebracht. Die spanische Gesundheitsministerin Mónica García betonte, dass die Ansteckungsgefahr für Außenstehende sehr gering sei.
SV-AR
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