Am 10. Mai von 10 bis 13 Uhr protestieren Tierschutzaktivisten des Vereins WeWhale in Puerto del Carmen gegen die Haltung der Delfine im Themenpark Rancho Texas. Sie fordern, dass die Becken geleert werden und dass man sich ein Beispiel an Frankreich nehmen solle, wo im letzten Jahr Marineland Antibes geschlossen wurde. Spanien sei das europäische Land, in dem die meisten Meeressäuger in Becken gehalten würden.
Was die Aktivisten aber nicht dazu sagen, ist, dass es derzeit überhaupt keine Alternative gibt. Es gibt keine Sanktuarien und deren Umsetzung ist fragwürdig. Zwei Orcas und rund zwei Dutzend Delfine dümpeln seit der Schließung des Marinelands in Frankreich in schlecht gewarteten Becken dahin. Man stellt sie nicht mehr öffentlich aus, aber geht es ihnen damit jetzt besser? Statt nur zu protestieren, sollten die Tierschützer zuerst reale Alternativen schaffen. Sonst ist es einfach nur Protest um des Protests willen.
SV-AR
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