Erstmals seit der Pandemie verlieren die Kanarischen Inseln ausländische Urlauber. Im April hat der Archipel 1,2 Millionen internationale Reisende empfangen. Das sind 110.332 weniger als im Vorjahr. Damit waren die Kanaren die einzige spanische Destination mit rückläufigen Zahlen. Experten sehen den Grund vor allem in dem Konflikt mit dem Iran, der große Unsicherheit verbreitet. Auch in der wirtschaftlichen Situation in Großbritannien und Deutschland, welche die beiden Hauptmärkte der Kanaren sind. Die Urlauber haben im April mit 182 Euro am Tag über acht Prozent mehr ausgegeben, während sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf 8,1 Tage verkürzte.
SV-AR
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