Kanarische Inseln: Starke Strömung wird zur Todesfalle

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Todesfalle

Der Tod der zwölfjährigen Fabiola an der Playa La Laja hat in der vergangenen Woche viele Menschen tief betroffen gemacht. Das Unglück lenkte den Fokus auf ein weit verbreitetes und oft unterschätztes Phänomen, das nicht nur an diesem Strand entsteht: Eine starke, rückwärts gerichtete Strömung, die Schwimmer in den offenen Atlantik zieht und dabei eine Kraft entwickeln kann, die der Kraft von zehn olympischen Schwimmern entspricht. Deshalb können wegen dieses natürlichen Phänomens auch geübte Schwimmer in Seenot geraten. Der Fachjournalist Sebastián Quintero, der sein Engagement der Bekämpfung vom Tod durch Ertrinken gewidmet hat, empfiehlt daher: Nur an bewachten Stränden baden, auf die Flagge achten und bei Küstenwarnung niemals ins Wasser gehen. Er warnt auch vor dem „Syndrom des falschen Helden“. Damit meint er Freunde oder Angehörige, die zum Helfen hinterher springen und dann oftmals ebenfalls tödlich verunglücken. Besser sei es, Alarm auszulösen, möglichst etwas Rettendes zuzuwerfen und die Person nicht aus den Augen zu verlieren, bis professionelle Hilfe kommt.
SV-AR

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