Auch wenn die Sonnenfinsternis am 12. August den Höhepunkt der Perseiden am frühen Morgen des 13. August in den Hintergrund gedrängt hat, kann man zumindest dieses astronomische Phänomen noch bis zum 24. August am Nachthimmel verfolgen.
Laut Jonay González vom Astrophysikalischen Institut der Kanaren, sollte man für die Beobachtung einen möglichst wenig von der Lichtkontamination betroffenen Ort suchen, außerhalb der brandgefährdeten Wälder.
Die Perseiden, hier auch als „lágrimas de San Lorenzo“ (Tränen des Heiligen Lorenzo) bekannt, bestehen aus Staub- und Eisteilchen des Kometen Swift-Tuttle. Jedes Jahr kreuzt die Erde seinen Kurs um die Sonne, die teils winzigen Teilchen treten mit Geschwindigkeiten von bis zu 250.000 Stundenkilometern in die Erdatmosphäre ein und erzeugen die als Sternschnuppen bekannten Lichtstreifen.
MP-AR
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