Gestern (21. August) hat die Gemeinde die Bauruine von Añaza unzugänglich gemacht. Es wurden die Stufen der Treppenhäuser bis in das vierte Stockwerk entfernt, und ab dem sechsten Stockwerk bis zum Dach. Derweil laufen die Verfahren zum endgültigen Abriss der Bauruine.
Das verlassene Hotel ist ein gigantisches Betonskelett mit einem Y-förmigen Grundriss und 22 Stockwerken. Es wurde 1973 als exklusive Hotelanlage konzipiert, doch bereits im darauffolgenden Jahr wurden die Bauarbeiten aufgrund der Insolvenz des deutschen Unternehmens, das hinter dem Projekt stand, abrupt eingestellt. So verwandelte sich das Vorhaben in eine gefährliche Ruine, die über Jahrzehnte hinweg zum Symbol für die Vernachlässigung und den Verfall der Küstenlandschaft geworden ist.
In der Bauruine sind mindestens fünf Menschen durch einen Unfall oder gewollt ums Leben gekommen.
MP-AR
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