Das Filmfestival von Lanzarote (Muestra de Cine de Lanzarote), das in diesem Jahr seine 16. Ausgabe feiert, lädt dazu ein, über das Thema „Dörfer“ bzw. „Gemeinschaften“ nachzudenken – verstanden als Formen des Zusammenlebens, als geteiltes Gedächtnis, als soziale Organisation und als Zugehörigkeit. Das Thema „ermöglicht die Auseinandersetzung mit Fragen des gemeinschaftlichen Lebens, den Transformationsprozessen des Territoriums, der Weitergabe von Wissen, dem Verhältnis zwischen Lokalität und Globalität sowie den Spannungsfeldern, die heutige Gemeinschaften prägen“.
Im Jahr 2018 schlug das Filmfestival eine neue Richtung ein, die darauf abzielt, die Insel Lanzarote durch das Medium Film sowie durch zahlreiche, mit der Region verknüpfte Aktivitäten zu reflektieren und zu verstehen. Die Idee jeder Ausgabe ist, ein für die Insel grundlegendes Thema zu beleuchten, das zugleich von weltweiter Bedeutung ist. So wurden bereits Themen wie „Der Wind“, „Das Salz“, „Die Fischerei“ oder „Das Wasser“ behandelt – Aspekte, die sowohl im Inselkontext als auch in anderen Teilen der Welt von zentraler Bedeutung sind.
PG-AR
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