Seit Sonntag suchte die Seenotrettung nach einem Flüchtlingsboot, das von einem portugiesischen Militärschiff 195 Seemeilen südlich von El Hierro gesichtet worden war. Bei der Suche wurden ein Rettungsschiff, ein Flugzeug und ein Hubschrauber der Seenotrettung eingesetzt. Gestern um 9.20 Uhr entdeckte die Flugzeugbesatzung das Flüchtlingsboot 18 Seemeilen südwestlich von La Restinga. Zwei Rettungsschiffe brachten die 133 Flüchtlinge und das marode Boot nach La Restinga. Die aus Gambia, Senegal, Mali, Burkina Faso, Nigeria und Elfenbeinküste stammenden Flüchtlinge erzählten, in Bakau (Gambia) gestartet und elf Tage unterwegs gewesen zu sein. Sie wurden medizinisch versorgt, zwei wurden ins Krankenhaus gebracht. Am Abend geleitete man die Flüchtlinge in das Zentrum für die vorübergehende Betreuung von Ausländern (CATE), in dem sich Mitglieder der Nichtregierungsorganisation (NRO) Corazón naranja Ebrima Sonko um sie kümmerten.
MP-AR
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