Gran Canaria-Nord, Las Palmas: Weniger Schlangen wegen der Kälte

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Am 28. März hat die Schlangensaison auf Gran Canaria begonnen. Das ist die Zeit, in der die invasive Kalifornische Kettennatter vermehrt anzutreffen ist. Im Frühsommer ist ihre Fortpflanzungszeit. Zu diesem Zweck schwärmen in bekannten Verbreitungsgebieten Trupps aus, zum Teil mit ausgebildeten Suchhunden, um die Gegenden von 7 bis 21 Uhr nach Schlangen zu durchforsten. In diesem Jahr sind 50 Personen unterwegs. Durch die anhaltende Kälte waren sie bislang längst nicht so erfolgreich, wie im letzten Jahr. Im März fingen sie gerade einmal 65 Exemplare, während es im Vorjahr 382 waren. Im April waren es 521 Schlangen, im Vorjahr 803. Die Fänger sind trotzdem zuversichtlich, dass mit der zunehmenden Wärme auch mehr Schlangen zum Vorschein kommen und sich die Fangzahlen erhöhen werden. Die Nattern sind für den Menschen ungefährlich, aber wegen mangelnder Fressfeinde sind sie eine Bedrohung für die lokale Fauna.
SV-AR

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