Seit elf Jahren wohnt Miguel mit seiner Frau und zwei Kindern in einer Wohnung, die er über die Caixa Bank als Sozialwohnung angemietet hat. Bislang immer gerne. Aber Anfang Juli wurde die Wohnung verkauft, ohne dass er davon informiert wurde oder ihm ein Vorkaufsrecht angeboten worden wäre. Seitdem wird er von Mitarbeitern eines zwielichtigen Räumungsunternehmens terrorisiert. Man beschädigt sein Auto, klopft an die Wohnungstür oder demoliert sie, das Schloss wurde mit Kleber verschlossen und die Bewohner werden sogar beschimpft und bedroht, wenn sie mit Hund und Kindern auf die Straße gehen. Miguels Mutter leidet an einer Krebserkrankung, wodurch die Familie besonders vulnerabel ist. Miguel hat der Firma vorgeschlagen, den Sachverhalt vor Gericht zu klären, aber diese will eine schnellere Lösung. Das kann in einem Rechtsstaat nun wirklich nicht sein, dass eine Familie auf diese Weise terrorisiert wird, ohne dass eine alternative Lösung angeboten wird.
SV-AR
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