Der spanische Ministerrat hat am Dienstag eine schnellere Integration von Menschen beschlossen, die sich irregulär in Spanien aufhalten. Das bedeutet, sie erhalten schneller offizielle Papiere und eine Arbeitserlaubnis. Regulieren lässt sich der Aufenthaltsstatus von Menschen, die Ende Dezember bereits seit mindestens fünf Monaten in Spanien lebten und nicht straffällig geworden sind.
Auf den Kanarischen Inseln könnten davon rund 40.000 Personen profitieren. Die meisten davon stammen aus Lateinamerika. Etwa 72 Prozent der Betroffenen auf den Kanaren sind zwischen 20 und 40 Jahre alt und können gut in den Arbeitsmarkt integriert werden. Vor allem dort, wo Arbeitnehmer fehlen, wie in der Gastronomie, in der Landwirtschaft und auf dem Bau. Die spanische Regierung setzt auf das Potenzial der vielen jungen Menschen, die den Abwärtstrend der demografischen Entwicklung stoppen und zur Sicherung künftiger Renten beitragen können.
SV-AR
»




