Das Sturmtief, das am Wochenende über die Kanarischen Inseln hinwegfegte, hat bis zum Samstagnachmittag 1.130 Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz erfordert. Danach am Samstagabend ging es dann allerdings erst richtig los. Die Plaza del Charco verwandelte sich ihrem Namen gebührend tatsächlich in einen See und an vielen Stellen wurden Straßen, Plätze und Häuser überschwemmt.
Bis Sonntagabend rückten die Einsatzkräfte allein auf Teneriffa 584 Mal aus. In den meisten Fällen handelte es sich um leichte Vorkommnisse. Auf dem Teide wurden am Sonntagabend anderthalb Meter Neuschnee gemeldet. Das ist die größte Menge in den letzten zehn Jahren.
An den Ost- und Westküsten tobten Stürme in Hurrikanstärke, die bis zu zehn Meter hohe Wellen verursachten. Der meiste Niederschlag fiel in Vega de San Mateo auf Gran Canaria, wo am Samstag 150 Liter Regen pro Quadratmeter registriert wurden. Auf Teneriffa fiel der meiste Regen in Candelaria. Dort wurden 92 Liter in 24 Stunden aufgezeichnet.
SV-AR
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