Im Rahmen der Migrationswelle haben vom Januar bis Mitte Dezember 3.090 Menschen auf dem Weg nach Spanien ihr Leben verloren. Darunter 192 Frauen und 437 Kinder und Jugendliche. Insgesamt 70 Boote gelten als vermisst. Besonders tödlich ist die Atlantikroute zu den Kanarischen Inseln. Allein auf dieser Route sind laut der gemeinnützigen Organisation Caminando fronteras 1.906 Todesopfer zu beklagen. Obwohl es generell eine rückläufige Tendenz gab, ist die Zahl der Menschen, die die Fahrt nicht überleben, weiterhin hoch. Auch weil sie von immer weiter entfernten Punkten abfahren. In Booten, die aus Guinea Conakry kommen, sind meist auch Frauen, Kinder und Jugendliche.
SV-AR
»




