Tierärzte schlagen Alarm, weil sich die Leishmaniose unter kanarischen Hunden weiter verbreitet hat, als bislang angenommen. Die Krankheit wird von Sandmücken übertragen und an Katzen, Pferde oder Menschen weitergegeben. Für Hunde verläuft die Erkrankung meist tödlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt wird. Die Parasiten verursachen am Ende ein Organversagen und damit den Tod. Erste Symptome beim Hund sind Nasenbluten, Hautgeschwüre oder Haarausfall. Bislang ging man davon aus, dass erkrankte Hunde sich bei Reisen außerhalb des Archipels angesteckt haben, mittlerweile gibt es auch Ansteckungen innerhalb der Inseln. Schützen kann man den Hund durch eine Impfung, Insektenschutzhalsbänder oder indem ein Aufenthalt im Freien bei Sonnenauf- und -untergang vermieden wird, weil dann die Sandmücken besonders aktiv sind.
SV-AR
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