Der kanarische Notfalldienst (SUC) hat vor akrobatischen Sprüngen von Molen, Wellenbrechern oder Felsklippen gewarnt, die zu Verletzungen wie Verrenkungen und Prellungen bis hin zu Knochenbrüchen führen können, oder Schlimmerem.
Das Risiko steigt, wenn man die Tiefe des Wassers nicht kennt und über das Vorhandensein von Felsen auf dem Meeresgrund nichts weiß. Eine weitere Gefahr stellt das Ausrutschen dar, wobei der Körper gegen den Rand der Mole prellen kann. Die Experten weisen auch auf die Bedeutung der Höhe hin. Je höher man abspringt, desto größer ist die Aufprallgeschwindigkeit.
Zu den gefährlichsten Sprungtechniken zählt der Notfalldienst den „Backflip“, den „Sideflip“ und den „Frontflip“. Dabei handelt es sich um einen Rückwärts-, Seitwärts- beziehungsweise Vorwärtssalto. Außerdem wurden der „Fontana“ genannt, ein Rückwärtssprung mit einem angewinkelten Bein, sowie der „Barani“, bei dem ein Vorwärtssprung mit einer 180-Grad-Drehung kombiniert wird. Beim „Botijo“ oder „Piloto“ springt die Person zunächst mit ausgestrecktem Körper und zieht sich kurz vor dem Eintauchen ins Wasser zusammen.
Es wird dazu geraten, die Tide und den Zustand des Meeres sowie die Tiefe vorm Sprung zu überprüfen. Auch sollten ortskundige Personen nach dem Vorhandensein von Felsen auf dem Meeresgrund befragt werden. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass sich keine weitere Person unter einem befindet, wenn man springt.
Die zwei größten Risiken bei diesen Sprüngen bestehen zum einen in einem Aufprall auf den Grund aufgrund einer unzureichenden Wassertiefe und zum anderen in einem Aufprall auf den Rand der Mole infolge eines Ausrutschens oder eines missglückten Absprungs.
MP-AR
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