Spanien und die Kanarischen Inseln haben weltweite Anerkennung für die Art und Weise erfahren, wie sie die Evakuierung der Kreuzfahrtpassagiere der MV Hondius organisiert haben. Die Evakuierung verlief planmäßig. Sie wurde von der spanischen Zentralregierung organisiert und vom spanischen Militär durchgeführt. Die Ersten, die das Schiff verließen, waren die Spanier. Sie wurden nach Madrid ins Militärkrankenhaus gebracht, wo sie bis zu 45 Tage Quarantäne einhalten müssen. Ein französischer Passagier zeigte auf dem Flug nach Frankreich leichte Symptome. Ebenso ein Amerikaner, der zurück in die USA geflogen wurde. Die letzten Passagiere mit Flügen nach Australien, Asien und in die Niederlande werden das Schiff am Montag verlassen. Vor 19 Uhr wird es auftanken, abdrehen und Kurs auf Rotterdam nehmen. Die Besatzung wird für die Überfahrt voraussichtlich fünf Tage brauchen.
SV-AR
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