Die Forscherin Alba Jurado Ruzafa vom Institut für Ozeanografie (IEO) und Enrique Lozano Bilbao, Assistenzprofessor an der Universität La Laguna (ULL), haben im Rahmen einer Studie entdeckt, dass eine vor Teneriffa gefangene Makrele im Jahr 1973 doppelt so viel Quecksilber in ihrem Muskelgewebe enthielt als eine heute gefangene Makrele.
Das sei ein Beleg dafür, dass Umweltmaßnahmen – etwa die schrittweise Abschaffung von Blei in Kraftstoffen oder das Minamata-Übereinkommen über Quecksilber – tatsächlich Wirkung gezeigt hätten, so die Wissenschaftler in der in The Conversation veröffentlichten Studie.
Die Wissenschaftler erklärten, die kleinen Fische dienten als Wächter der Umweltverschmutzung. Die Untersuchung ihrer Belastung mit Quecksilber und Blei biete ein reelles Bild über den Zustand der Meere.
MP-AR
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