Nationalpolizisten haben im Süden Teneriffas 27 Frauen, darunter auch Minderjährige, befreit, die von einem skrupellosen Zuhälter-Ring zur Prostitution gezwungen wurden. Es wurden 14 Personen festgenommen, auch die beiden Köpfe der Organisation.
Die südamerikanischen Frauen, die meist aus sehr armen Verhältnissen kommen, wurden mit falschen Stellenangeboten angelockt und dann auf Teneriffa in die Sexarbeit gezwungen. Sie lebten auf engem Raum mit anderen Frauen zusammen und wurden von den Zuhältern zum Teil ohne ihr Wissen unter Drogen gesetzt. Außerdem nutzte die Organisation betrunkene oder anders berauschte Freier, um von deren Kreditkarten Geld abzuziehen. Auf diese Weise haben sie rund 70.000 Euro erbeutet. Im Rahmen des Zugriffs wurden drei Clubs und sieben Wohnungen durchsucht. Unter anderem wurden Ausweispapiere, Wertgegenstände im Wert von rund 90.000 Euro, ein Luxusauto, verschiedene Schmuckstücke und Uhren sowie zahlreiche Smartphones sichergestellt. Die Köpfe des Zuhälter-Rings führten auf Kosten der Frauen ein Luxusleben.
SV-AR
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