Teneriffa Nord, La Laguna: Castillo soll erhalten bleiben

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Castillo en Tenerife

Im Jahr 1586 ordnete der Militärgouverneur Juan Núñez de la Fuente die Errichtung einer Batterie mit vier Geschützen an der „Cuesta del Arguijón“ an, um La Laguna gegen Angriffe von Piraten und Freibeutern zu verteidigen, denen es gelungen war, die erste Verteidigungslinie am Strand zu durchbrechen. Von dieser strategisch günstigen Position aus ließ sich nämlich der Anstieg vom Hafen zur Inselhauptstadt kontrollieren.
1780 beauftragte der Generalkommandant Joaquín José Ibáñez Cuevas, Marqués de la Cañada, den Oberstleutnant Andrés Amat de Tortosa – Leiter des Königlichen Ingenieurkorps – mit dem Bau einer Festung an diesem Ort, die sich von allen anderen auf der Insel vorhandenen Anlagen unterscheiden sollte.
Das Castillo de San Joaquín, das sich in unmittelbarer Nähe des Aussichtspunkts Vistabella (La Cuesta) befindet – heute inmitten der Villen einer Wohnsiedlung verborgen – und auf einem 3.135 Quadratmeter großen Grundstück mit einer bebauten Fläche von 865,25 Quadratmetern errichtet wurde, weist einen quadratischen Grundriss mit einem runden Turm an jeder Ecke auf. Auf den Innenflächen befinden sich zwei parallele Gebäudetrakte. Zudem verfügt die Anlage über eine zentrale Plattform zwischen den beiden nach Santa Cruz de Tenerife ausgerichteten Türmen, von der aus die verschiedenen Räumlichkeiten zugänglich waren. Auf dieser Plattform waren die vier zur Verfügung stehenden 24-Pfünder-Kanonen aufgestellt.
PG-AR

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Im Jahr 1586 ordnete der Militärgouverneur Juan Núñez de la Fuente die Errichtung einer Batterie mit vier Geschützen an der „Cuesta del Arguijón“ an, um La Laguna gegen Angriffe von Piraten und Freibeutern zu verteidigen, denen es gelungen war, die erste Verteidigungslinie am Strand zu durchbrechen. Von dieser strategisch günstigen Position aus ließ sich nämlich der Anstieg vom Hafen zur Inselhauptstadt kontrollieren. 1780 beauftragte der Generalkommandant Joaquín José Ibáñez Cuevas, Marqués de la Cañada, den Oberstleutnant Andrés Amat de Tortosa – Leiter des Königlichen Ingenieurkorps – mit dem Bau einer Festung an diesem Ort, die sich von allen anderen auf der Insel vorhandenen Anlagen unterscheiden sollte. Das Castillo de San Joaquín, das sich in unmittelbarer Nähe des Aussichtspunkts Vistabella (La Cuesta) befindet – heute inmitten der Villen einer Wohnsiedlung verborgen – und auf einem 3.135 Quadratmeter großen Grundstück mit einer bebauten Fläche von 865,25 Quadratmetern errichtet wurde, weist einen quadratischen Grundriss mit einem runden Turm an jeder Ecke auf. Auf den Innenflächen befinden sich zwei parallele Gebäudetrakte. Zudem verfügt die Anlage über eine zentrale Plattform zwischen den beiden nach Santa Cruz de Tenerife ausgerichteten Türmen, von der aus die verschiedenen Räumlichkeiten zugänglich waren. Auf dieser Plattform waren die vier zur Verfügung stehenden 24-Pfünder-Kanonen aufgestellt. PG-AR

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