Die Schwester einer Frau aus Tacoronte, die eine 65-prozentige geistige Behinderung hat und unter dem Diogenes-Syndrom leidet, bittet die Behörden um Hilfe. Seit dem Tod der Mutter lebt die 70-Jährige allein in dem Haus ohne Wasser und Strom. Überall ist Müll, die Ratten springen kreuz und quer, die Anwohner beschweren sich und die Schwester kann nicht helfen, weil sie sonst angegriffen wird. Sie wünscht sich aber Hilfe für ihre kranke Schwester. „Sie hat Krebs und sollte nicht so leben und sich aus dem Müll ernähren. Sie sollte in einem sauberen Bett liegen und behandelt werden“, meint die Schwester. Aber auch die Sozialarbeiter können nicht helfen. Der Müll kann nicht geräumt werden, weil es sich um Privatgrund handelt, und die Frau kann nicht zu einer Behandlung gezwungen werden. Für die Betroffenen geht die Misere wohl noch weiter.
SV-AR
»




