Antonio Hernández lebt mit Frau und Tochter in einem typisch kanarischen Haus im Stadtteil La Caridad in Tacoronte. Zu seinem Entsetzen hat er kürzlich zwei Kanäle der gefürchteten unterirdischen Termiten entdeckt, deren Ausbreitung in Tacoronte derzeit bekämpft wird. „Mein Haus ist ein Leckerbissen für die Termiten. Mit Ausnahme der Wände ist alles aus Holz, auch unsere Möbel“, erklärte er. Das Unternehmen Tragsatec, das mit der Bekämpfung beauftragt ist, hat zwar Giftköder installiert, aber noch ist sich Antonio nicht sicher, ob das ausreichenden Schutz gewährt. Sein Haus grenzt direkt an ein Grundstück, auf dem illegaler Pflanzenschnitt gelagert wird und wo Tragsatec seit April eine 300 Quadratmeter große Betonplatte errichtet hat, auf der ein Gebäude entstehen soll, in dem künftig befallene Pflanzenreste mit Insektiziden behandelt werden sollen. Die gefürchteten Termiten sind auch schon in Adeje, Arona, La Laguna und Santiago del Teide aufgetreten.
SV-AR
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