Das Astrophysikalische Institut der Kanaren (IAC) und die Universität von La Laguna (ULL) sind an der Hubble-Entdeckung beteiligt, die einen der frühesten Verschmelzungsprozesse der Milchstraße enthüllt. Die entsprechende Studie wurde in der Fachzeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht.
Unsere Galaxie, die Milchstraße, hat ihre heutige Größe unter anderem dadurch erreicht, dass sie kleinere Galaxien aufgenommen hat. Neue Daten des Weltraumteleskops Hubble von NASA und ESA liefern nun eindeutige Hinweise darauf, dass eine Zwerggalaxie in den frühen Entwicklungsphasen der jungen Milchstraße mit ihr verschmolzen ist.
„Einige frühere Studien gingen davon aus, dass die frühen Entwicklungsphasen unserer Galaxie ausschließlich von Sternen geprägt waren, die innerhalb der Milchstraße entstanden sind“, erklärt Carme Gallart, Forscherin am IAC und an der ULL sowie Mitautorin der Studie. „In dieser Arbeit haben wir gezeigt, dass auch Sterne berücksichtigt werden müssen, die in anderen Galaxien entstanden sind“, betont sie.
MP-AR
Foto: NASA, IAC
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