Die Guardia Civil hat im Süden Teneriffas eine Bande hochgehen lassen, die in den vergangenen Monaten für Angst und Schrecken in der Geschäftswelt gesorgt hatte.
Vor einigen Monaten begannen sich nächtliche Überfälle von Tankstellen, Restaurants und Geschäften zu häufen. Die Vorgehensweise der acht Bandenmitglieder war immer gleich: Sie rasten mit einem gestohlenen oder gemieteten Wagen mit ausgetauschtem Kennzeichen an, überfielen mit Skimasken und Handschuhen vermummt die Angestellten und bedrohten sie mit langen Stichwaffen und Tasern. Dabei gingen sie brutal vor. Sie raubten Registrierkassen mit den Tageseinnahmen, eine große Menge an Bargeld und Tabak im Wert von 60.000 Uhr und verursachten Schäden von 100.000 Euro. Die verwendeten Fahrzeuge ließen sie später irgendwo stehen.
Nach viermonatigen Ermittlungen machte die Guardia Civil nun den Zugriff, kurz bevor die Bande erneut im Süden zuschlagen konnte, und verhaftete die acht mutmaßlichen Täter. Ihnen werden 34 Straftaten vorgeworfen: mehrfacher Raub unter Anwendung von Gewalt und Drohung, Einbruchdiebstahl sowie der Diebstahl von Kraftfahrzeugen.
MP-AR
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